Burgentipps im Sommer

Die warmen Sommertage sind ideal für Ausflüge in die schattig, kühlen Wälder der Region. In den Burgentipps finden sich drei Ausflugsziele für Neugierige in jedem Alter.

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Die Ruine Homburg als Wächterin am Pass

Burgentipp im Juni: Ruine Homburg, Läufelfingen

Es waren die Grafen von Neu Homberg, die der Burg am Unteren Hauensteinpass um 1240 ihren Namen gaben. Von den späteren Bewohnern – Bischöfe und Landvögte – machten sich nicht alle beliebt. 1798 brannten die Leute vom Dorf den inzwischen zum Schloss ausgebauten Vogteisitz nieder. Seit 2010 ist die Ruine saniert. Besuchende reisen am besten mit dem «Läufelfingerli» ins Homburgertal: Unterwegs kann im MysteryTrain der SBB ein spannendes Rätsel gelöst werden.

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In den Felsen gebaut: die Grottenburg Riedfluh

Burgentipp im Juli Grottenburg Riedfluh, Eptingen

Die Riedfluh ist in eine Felsnische des Ränggenberges eingebaut. Sie ist ein Sonderfall, denn Grottenburgen kennt man sonst vor allem im alpinen Raum. Erbaut wurde sie um 1050 von den Herren von Eptingen. Damit gehört die Burg zu den frühen Anlagen in der Region. Ein Besuch kann mit der Besichtigung der Ruine Witwald auf der anderen Talseite verbunden werden. Wer’s anstrengender mag, wandert hoch zur Belchenfluh.

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Ein Ende in Schutt und Asche: die Ruine Scheidegg

Burgentipp im August: Die Ruine Scheidegg, Gelterkinden

Die kompakte Ritterburg wurde wohl um 1220 von den Herren von Gelterkinden errichtet. Um 1320 zerstörte ein Brand die Anlage. Das Feuer muss sich sehr rasch ausgebreitet haben: Es blieb keine Zeit um wertvolle Gegenstände, wie ein bronzenes Handwaschgefäss in Sicherheit zu bringen. Auch sieben Pferde kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Lage im kühlen Wald eignet sich perfekt für einen Ausflug an einem heissen Sommertag.

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Text: Andreas Fischer, Archäologie Baselland 
Fotos: Archäologie Baselland