Schulen 2040+: Gemeinsam Denken für die Schule der Zukunft
Was muss die Schule der Zukunft leisten? Das neu lancierte, stufenübergreifende Projekt Schulen 2040+ will einen Beitrag an die langfristige Sicherung der Leistungs- und Tragfähigkeit der Schulen aller Stufen leisten. Die Kick-off-Veranstaltung mit rund 200 Personen findet am 1. September in der Aula der Sekundarschule Sissach statt.
Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen stellen die Schulen aller Stufen kontinuierlich vor neue bzw. veränderte Herausforderungen. Der Auftrag des Bildungssystems bleibt jedoch im Grundsatz derselbe: Am Ende der Erstausbildung sollen die Schülerinnen, Schüler und Berufslernenden fit für ein Leben als selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Mitglieder der Gesellschaft sein.
Aber welche Fähigkeiten sind künftig für die eigene Lebensgestaltung zentral? Was müssen die Schulen vom Kindergarten bis zur Mittel- und Berufsfachschule leisten, um diese zu vermitteln? Und welche Auswirkungen hat dies auf Organisation, Ausstattung, Funktionsweise und alle anderen Bereiche von „Schule“?
Schulen aller Stufen sollen langfristig gestärkt werden
An diesem Punkt setzt das Projekt Schulen 2040+ an. Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren im Bildungssystem, über alle Schulstufen hinweg, unter Einbezug der kommunalen und kantonalen Politik sowie von Lehrbetrieben und Wirtschaftsverbänden initiiert die BKSD einen fundierten und geleiteten Austausch- und Denkprozess zur langfristigen Stärkung der Leistungs- und Tragfähigkeit des kantonalen Bildungssystems. Die Vielfalt an Perspektiven, Erfahrungen und Wissen der unterschiedlichen Systembeteiligten soll für die zielgerichtete Entwicklung des Bildungswesens nutzbar gemacht werden.
Sorgfältige Auslegeordnung als Basis für Folgeprojekte
Zu diesem Zweck werden zwei Plenarversammlungen mit insgesamt 200 Vertretungen aller Systembeteiligten durchgeführt. In diesem Rahmen bearbeiten durchmischte Gruppen die möglichen Auswirkungen von verschiedenen Megatrends auf die Schulen und sammeln in einem moderierten Prozess Handlungsfelder, Ideen und Lösungsansätze. Diese Sammlung wird von einer Arbeitsgruppe sortiert, strukturiert und analysiert.
Im Schlussbericht zuhanden der Direktionsvorsteherin werden eine Zielvorstellung für die Schule(n) der Zukunft formuliert, mögliche Handlungsfelder dargelegt, verbindliche Eckwerte zu deren weiteren Bearbeitung definiert und Empfehlungen abgegeben. Damit soll eine breit abgestützte, belastbare Grundlage für die Initiierung von aufeinander abgestimmten, konkreten Folgeprojekten zur Verfügung stehen.
Wichtig: An einer Mitwirkung interessierte Schulleitungen und Lehrpersonen sind gebeten, sich bei ihrem SLK-Präsidium bzw. dem Präsidium der AKK zu melden. Die Vorstände reichen der Projektleitung die gesammelten Anmeldungen am 29. Juni 2025 weiter. Individuelle Anmeldungen werden nicht entgegengenommen.
Text: Fabienne Romanens und Marianne Helfenberger, Projektleiterinnen, Generalsekretariat
Abbildung: zVg Generalsekretariat