Ein Sportpark für Liestal

Auf dem Goldbrunnenareal wird im Sinne einer Zwischennutzung bis voraussichtlich Mitte 2030 ein vielseitiger Sport- und Erlebnispark für die ganze Bevölkerung eingerichtet. Zugänglich ist er voraussichtlich nach den Herbstferien 2025.

Viele Jahre lang war das Areal an der Goldbrunnenstrasse 14 und 18 die Heimat der Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland (KJP). Doch die Hochbauten aus den 1970er-Jahren entsprachen längst nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und Standards. 2020 zog die KJP endlich in den durch Einsprachen lange verzögerten Neubau an der Goldbrunnenstrasse 11.

Bis die Zukunft des Areals final geklärt ist, kommt Liestal dank des Engagements des Sportamts und des Swisslos Sportfonds Baselland im Sinne einer Zwischennutzung zu einem einzigartigen Sport- und Erlebnispark. Das entsprechende Baubewilligungsverfahren sollte demnächst abgeschlossen werden – die Eröffnung ist im optimalen Fall auf den Zeitraum der Schulherbstferien 2025 geplant, wie Christian Saladin, als stellvertretender Leiter des Sportamts Baselland verantwortlich für die Umsetzung des Projekts, in Aussicht stellt.

«Wir möchten einen starken Beitrag zur sportlichen Freizeitgestaltung leisten», sagt er zur Zwischennutzung, die voraussichtlich bis Mitte 2030 gesichert ist. Die Nutzung der Angebote wird kostenlos sein. Der Sportpark steht zur freien Nutzung, jedoch auf eigene Verantwortung zur Verfügung, denn eine personelle Betreuung ist nicht vorgesehen. «Das Betriebskonzept sieht jedoch vor, dass ein Sicherheitsdienst auf dem Areal für Ordnung und die gewünschte Nachtruhe sorgt», so Saladin.

Der Sportpark wird ausschliesslich Outdoor-Angebote umfassen. So sind ein Pickleballfeld, Teqball- und Tischtennistische, eine Finnenbahn, ein Pumptrack, ein Fitnesszirkel und verschiedene Outdoor-Fitnessgeräte, zwei Pétanque-Bahnen, eine Slackline-Anlage sowie Gesellschaftsspiele wie Schach oder Mensch ärgere dich nicht in Übergrösse und eine BoxUp-Station mit verschiedenen Spiel- und Sportmöglichkeiten vorgesehen. Auch die mobile Boulderwand des Sportamts Baselland wird – wenn sie nicht gerade anderswo im Einsatz ist – den Sporterlebnispark aufwerten.

«Wir erhoffen uns, dass dieser Park zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt für sportliche Aktivitäten wird», sagt Christian Saladin. Wichtig war ihm, dass möglichst wenige Anlagen fix verbaut werden, um die Geräte nach der Zwischennutzung anderweitig einsetzen zu können. Genutzt werden rund 2000 des insgesamt 30'000 Quadratmeter grossen Areals. Es bestehen Parkmöglichkeiten für Velos und einige wenige Parkfelder für Fahrzeuge. Finanziert wird die Anlage aus dem Liquidationserlös der aufgelösten Sport-Toto-Gesellschaft.

Text: Daniel Schaub, Sportamt Baselland

Bild Legende:
zVg Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG

Provisorischer Übersichtsplan über den Sport- und Erlebnispark im Goldbrunnenareal in Liestal. Die Anordnung kann sich noch verändern.