Kulturbericht 2025 – Vielfalt, Teilhabe und neue Zugänge
«Kultur ist ein Spiegel unserer Zeit – sie zeigt, was uns bewegt, was uns antreibt, was uns fehlt», so Regierungsrätin Monica Gschwind im Kulturbericht 2025. Der Bericht vereint Rückblick und Ausblick, zeigt Höhepunkte und Entwicklungen und setzt mit Inklusion, Teilhabe und barrierefreiem Zugang einen klaren Schwerpunkt.
Der Kulturbericht legt dar, wie vielfältig und lebendig die Arbeit des Amts für Kultur ist: von der Archäologie und dem Museum.BL über die Kantonsbibliothek bis hin zur Römerstadt Augusta Raurica und der Abteilung Kulturförderung. Er bündelt die Leistungen des Amts für Kultur – im Rückblick auf 2024 ebenso wie im laufenden Jahr 2025.
Höhepunkte 2024
Die Römerstadt Augusta Raurica wurde mit dem Anerkennungspreis Starke Region ausgezeichnet, die Kantonsbibliothek Baselland verzeichnete über 180'000 Besucherinnen und Besucher, Archäologie und Museum.BL waren an der Lancierung des interkantonalen Kulturgüterportals KIMnet beteiligt und die Abteilung Kulturförderung bearbeitete über 1'100 Fördergesuche.
Inklusion und kulturelle Teilhabe als roter Faden
Seit Inkrafttreten des Behindertenrechtegesetzes im Jahr 2024 prägen die Themen Inklusion und kulturelle Teilhabe die Arbeit aller vier Hauptabteilungen. Der Kulturbericht zeigt, wie das Amt für Kultur kulturelle Zugänge erweitert – durch inklusive Vermittlungsformate, Sensibilisierung und gezielte Fördermassnahmen.
Ein Schritt weiter in Richtung digitale Zugänglichkeit
Bereits der Kulturbericht 2024 wurde als barrierefreies PDF-Dokument veröffentlicht. Mit der Ausgabe 2025 geht das Amt für Kultur einen Schritt weiter: Der Bericht steht erstmals als barrierefreie Webversion zur Verfügung – optimiert für verschiedene Endgeräte und digitale Unterstützungssysteme.
Die Kantonswebsite bietet dafür die Voraussetzungen: Sie erfüllt den international anerkannten Standard WCAG 2.1, Stufe AA, der einen hohen, praxistauglichen Grad an Barrierefreiheit garantiert.
Webversion versus PDF
Die Webversion bietet technisch die grösste Barrierefreiheit, da sie auf den digitalen Endgeräten besser funktioniert und das mobile Lesen erleichtert. Eine klare Überschriftenstruktur erleichtert die Nutzung von Orientierungshilfen wie Screenreadern, alle Bilder sind mit Alternativtexten versehen und somit auch für blinde Menschen zugänglich. Die Navigation ist für Tastatursteuerung optimiert und der Anspruch an Barrierefreiheit wird transparent erläutert.
«Die Digitalisierung eröffnet neue Wege, um mehr Zugänglichkeit für alle zu ermöglichen. Wir nutzen den Standard der kantonalen Website und bieten den Kulturbericht neu als barrierefreie Webversion an», so Esther Roth, Leiterin Amt für Kultur.
Das PDF bleibt weiterhin wichtig – mit seinem klassischen Buchlayout und der durchdachten grafischen Gestaltung eignet es sich besonders für den Druck, die Archivierung und formale Nutzung. Es lässt sich eindeutig zitieren und gilt immer noch als stabiles und langfristig verlässliches Format zur Sicherung von Dokumenten. Während die Webversion auf Zugänglichkeit und mobile Nutzung ausgerichtet ist, bewahrt das PDF das vertraute Erscheinungsbild und Layout.
www.baselland.ch/kulturbericht
Text: Claudia Puzik, Amt für Kultur
Fotos: zVg Amt für Kultur