Abschied Monica Gschwind

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Foto: zVg Thomas Beugger

Liebe Monica, während zehneinhalb Jahren hast du für den Baselbieter Sport viel bewirkt. Du hast zahlreiche öffentlich zugängliche Sportanlagen gefördert und eröffnet, z.B. die erste Streetworkout-Anlage, das Trailcenter in Aesch oder – als Weltneuheit – die mobile Boulderwand. Du hast an unseren Anlässen aktiv mitgewirkt, am School Dance Award, «Spiel ohne Grenzen» oder am Baselbieter Team-OL, und elf Baselbieter Sportpreise übergeben. Auch sportpolitisch hast du mit der Teilrevision des Sportgesetzes, KASAK 4 oder Änderungen in der Verordnung über den Swisslos Sportfonds Einiges bewegt. Ich werde mich gerne daran erinnern, wie wir jedes Jahr gemeinsam den Grand Prix Oberbaselbiet in Zunzgen verfolgt haben, der dank deinem starken Bezug als passionierte Velofahrerin zu deinen Lieblingsanlässen zählte. Ich danke dir für dein Engagement, deine Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit!

Thomas Beugger, Sportamt

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Foto: zVg Natalie Breitenstein

Was mich an Monica zu Beginn auf die Probe stellte, war ihre schonungslose Entschiedenheit. Man bereitet eine Strategie und Position für ein Geschäft vor und erläutert ihr den Sachverhalt. Sie überlegt einen Bruchteil einer Millisekunde und weiss ganz genau: «Nein, ich sehe das anders und möchte es so und so.» Das ist natürlich nicht das, was man in einem ersten Moment hören will. Solche Momente gab es immer wieder. Mit zunehmender Bewunderung erkannte ich jedoch: Wer den Mut hat, eine eigene Haltung mit solcher Klarheit zu vertreten, schafft Orientierung und legt den Grundstein für tragfähige Entscheidungen. Heute schätze ich Monicas Direktheit zutiefst. Sie hat mir gezeigt, dass Aufrichtigkeit kein Risiko ist, sondern der Anfang von echtem Vertrauen.

Natalie Breitenstein, Berufsbildung, Mittelschulen und Hochschulen

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Foto: zVg Stefan Hütten

ERFOLGREICH GEMEINSAM
Die Zusammenarbeit mit Monica – das war wie eine gute Mischung aus Klarheit, Herz und einer wohltuenden Portion Zuversicht. Sie hatte diese besondere Gabe, mit einem Lächeln Themen auf den Punkt zu bringen, die andere noch in drei PowerPoint-Folien verpackt hätten. Empathie zeigte sich bei ihr in ihrer aufmerksamen Art – in einem offenen Ohr, einem Blick, der Vertrauen schenkt. Echtheit – das war Monicas Stärke. Was sie sagte, meinte sie, und was sie meinte, tat sie. Verlässlich, aufrichtig und mit einer wunderbaren Portion Gelassenheit. Und Akzeptanz – die war bei ihr selbstverständlich. Jeder durfte so sein, wie er ist. Sie hat Unterschiede nicht als Hindernis gesehen, sondern als Einladung, voneinander zu lernen.

Mit Monica zusammenzuarbeiten hiess, gemeinsam voranzukommen – mit Respekt, Herz und einem positiven Blick nach vorn. Nun geht sie neue Wege und wir sagen danke, dass wir mit ihr zusammenarbeiten durften. Ihre Art, Mensch zu sein, wird uns fehlen.

Stefan Hütten, Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote