Gewässer und Hydrologie

Bild Legende:
Blick auf Weiher im Bärenfels

Für eine Gemeinde des Baselbieter Tafeljuras ist Arisdorf ausserordentlich reich an Gewässern. Dies hängt mit dem schon erwähnten mergelig-tonigen Untergrund weiter Teile des Gemeindegebietes zusammen.

 Hauptfliessgewässer ist der Arisdörfer Bach. Wichtige Zuflüsse vom Osten sind der Schöffletenbach im südlichen und der Bradlitzbach im zentralen Bereich der Gemeinde - von Westen her kommt der Widenbach. Der Violenbach vereinigt sich erst in Giebenach mit dem Arisdörfer Bach, er bildet fast die ganze Nordgrenze der Gemeinde.

Die zwei letztgenannten Bäche haben sehr schöne Mäander (Schlingen im Wasserlauf) und eine artenreiche Ufervegetation. Es gibt noch weitere kleine Bächlein, die aber oft nur sporadisch fliessen. Zwei künstlich angelegte Gewerbebäche - der Mühlebach und der Sägebach - sind im frühen 20. Jahrhundert verschwunden.

Auffallend und für den Baselbieter Tafeljura einmalig ist das Vorkommen von zahlreichen Weihern - die schönsten befinden sich im Gebiet Bärenfels. Die meisten sind natürlich entstanden, wie z.B. im Bereich Ramschberg und Bärenfels. Die Weiheren sind im 20. Jh. neu angelegt worden - allerdings gab es schon in früheren Jahrhunderten in diesem Gebiet mit Sicherheit Fischweiher. Der Weiher im Gebiet Gärten steht seit 1976 unter kantonalem Schutz.

Nur in den Gebieten mit Doggeruntergrund (Ausnahme Opalinuston) finden sich keine Gewässer - dort versickert das Wasser schnell in den Untergrund. Wo zwei verschiedene Gesteinsschichten übereinander liegen, kann es vorkommen, dass das Hangwasser an die Oberfläche drückt - so zum Beispiel in den Gebieten Rütacher und Berstel.