v1991-195

Die Schule für Spitalberufe besteht aus drei Abteilungen. Sie sind in Provisorien auf verschiedene Gebäude verteilt. Diese Dezentralisierung ist einer wünschenswerten fachlichen Zusammenarbeit abträglich. Die PKP- und die AKP-Schule leiden unter grossem Raummangel. Die AKP-Schule mit mehr als 110 Schülern und Schülerinnen ist im Souterrain untergebracht. In allen Zimmern kann während des ganzen Jahres nur mit künstlichem Licht gearbeitet werden. Räumliche Möglichkeiten für Besprechungen und individuelle Beratungen sind kaum vorhanden. Lehrkräfte, die ihre Vorbereitungsarbeiten in der Schule erledigen müssen, teilen sich in sehr enge Arbeitsräume. Keine der drei Schulen verfügt über einen Raum, in dem sich mehrere Klassen versammeln können.


Diese Zustände sind längst bekannt. Auch die GPK konnte sich bei einem Besuch überzeugen, dass eine Veränderung - Zentralisierung und mehr Raum - dringend nötig ist. Dies, damit die Schule ihre Aufgaben optimal erfüllen kann. Die GPK bat deshalb die Regierung mit dem Bericht zum Amtsbericht 1988, die prekären Raumprobleme zu lösen. Dieser vom Landrat beschlossene Antrag blieb jedoch ohne Wirkung.


Wir bitten den Regierungsrat, für den Neubau der Schule für Spitalberufe eine Vorlage auszuarbeiten und dem Landrat vorzulegen.
Vom Landrat am 1. Februar 1993 modifizierter Text:
Wir bitten den Regierungsrat, die Raumprobleme in der Schule für Spitalberufe zu lösen und dem Landrat eine entsprechende Vorlage vorzulegen.



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