1997-108
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Landrat des Kantons Basel-Landschaft Interpellation: Aktion "Männer gegen Männergewalt" / eine feministsche Entgleisung |
Mit Schreiben vom 16.5.97 gelangte die Fachstelle für Gleichstellung an ausgewählte Männeradressen und suchte Männer, "die öffentlich gegen die Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft eintreten. Mit einem persönlichen Handabdruck - in Anlehnung an das Kampanienlogo - sowie einem finanziellen Beitrag bezeugen Sie, dass Sie die Ziele der Kampagne ideell und materiell unterstützen." Dem Schreiben waren diverse Unterlagen beigefügt, u.a. eine Broschüre im Format A 6 mit dem Titel "Hat Gewalt gegen Frauen in Ehe und Partnerschaft", der neben einer einseitigen Darstellung des Problems Gewalt u.a. folgende Aussagen zu entnehmen sind: "Tatsache ist: Gewaltausübung erweist sich als eine Strategie zur Beherrschung der Frau: "Nicht jeder Mann ist auch ein Täter - jeder Mann aber gehört zum Geschlecht der Täter." "Viele Männer setzen sich kaum mit Fragen zu Männergewalt oder zu den herrschenden Männerbildern auseinander. Damit lassen sie zu, dass ihr Geschlecht weiterhin ein Täter-Geschlecht ist." Gemäss Begleitinformationen soll die mit aufwendigen PR-Produkten geführte Aktion finanziell u.a auch von Lotteriefonds untersetzt werden. Ich frage den Regierungsrat: 1. Wird diese Aktion durch den basellandschaftlichen Lotteriefonds unterstützt? Wenn ja mit welchem Betrag? 2. Wie beurteilt er den Sinn und die Auswirkungen dieser Aktion? 3. Was hält er insbesondere von den zitierten Aussagen? |
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