1997-144
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Landrat des Kantons Basel-Landschaft Postulat: Velopatrouillen für die Polizei 2000 |
Im Konzept Polizei 2000 fehlt die fortschrittliche und in den USA und Kanada sehr erfolgreiche Einrichtung der radfahrenden Polizeistreifen. Kürzlich hat sie auch Basel-Stadt eingeführt. Polzeipatrouillen, die mit dem Velo, dem gescheitesten Transportmittel aller Zeiten, unterwegs sind, haben eine Reihe von Vorteilen; - Nachteile sind mir nicht bekannt: - Die Geschwindigkeit einer Velopatrouille ist zur Überwachung des rollenden wie des ruhenden Verkehrs ideal. - Radfahrende Polizisten sind besonders bürgernah. Die Polizeipräsenz ist auf einem grossen Gebiet gut sichtbar, ja auffallend. - Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist sehr günstig. Die Erfolgsquote an Ermahnungen, Bussen, Verhaftungen ist nach amerikanischen Erfahrungen höher als beim Einsatz im Auto oder zu Fuss. - Das Fahrrad ist in Anschaffung und Betrieb im Vergleich zu einem PW ausserordentlich billig. - Polizei- Velostreifen können wirksam gegen die kleine, aber auffallende Minderheit von Velo-Rowdies vorgehen, Die Akzeptanz der Polizei-Bikers beim velofahrenden Volk ist vermutlich wesentlich besser. - Das Verständnis der Polizei für die besondere, oft schwierige Situation der Velofahrenden wird erhöht. Sie kann die Sicherheit oder Gefährlichkeit von Radverkehrsanlagen selber beurteilen und zur Verbesserung beitragen. - Die Polizei gibt das Beispiel einer umweltschonenden und energiesparenden Fortbewegungsart. Die Vorteile sind so überzeugend, dass der Regierungsrat Mühe haben wird, auch nur einen einzigen Nachteil herauszufinden. Ich bin gespannt. Der Einsatz von Polizeistreifen auf dem Fahrrad eignet sich weniger für ländliche Gebiete, wäre jedoch sinnvoll in den grossen stadtnahen Gemeinden, im Birstal und in Liestal und Umgebung. Ich bitte den Regierungsrat, den Einsatz von velofahrenden Polizeipatrouillen zu prüfen. |
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