97/40; Amtsbericht 1996; Teil 76
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| 11 Sportamt 11.1 Allgemeines Die Sportszene wird noch immer von "Grossveranstaltungen" geprägt; und für junge Leute sind diese Ereignisse oft eine grosse Motivation ihre Freizeit nach solchen Erlebnissen zu gestalten. Es prägten drei Veranstaltungen das Kantonale Sportgeschehen: der "Baselbieter Orientierungslauf" als Grossveranstaltung; die Informationstagung "SPORT im Wandel der Zeit" als theoretische Hauptveranstaltung für die sportpolitische Zukunftsgestaltung und die Sportpreisverleihung als gesellschaftlicher Höhepunkt im sportlichen Baselbiet. Hervorzuheben ist die gute und mit positiven Synergien gekennzeichnete Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände und dem Sportjournalisten-Verband, und den Sportverbänden in der Region. 11.2 Sportförderung Nach den grossen Erfolgen mit zusätzlichen Ausbildungsangeboten im Modularsystem, wurden die angebotenen Themen nochmals aufgenommen und durch zwei weitere Module ergänzt. Alle Abendveranstaltungen waren ausgebucht. Auf Wunsch der vielen Teilnehmenden werden die Themenkreise erweitert und ausgebaut, um damit einzelne Themen vertieft behandeln zu können. Mit Hilfe des Ergänzungsprogrammes Baselland (ERBL) wurden durch anerkannte Sportaktivitäten, die z.B. JUGEND+SPORT nicht ermöglicht oder wegen den finanziellen Kürzungen des Bundes aufgehoben wurden, unterstützt (Tages- oder Einzelanlässe, Auslandlager, Schulsportveranstaltungen oder Sportarten die nicht im J+S-Programm sind). An 173 Anlässen konnten 16’929 Teilnahmen verzeichnet werden. Alleine 99 Tagesanlässe mit 15’729 Jugendlichen konnten wir unterstützen. Das Sportamt befasst sich seit 1992 mit der sportlichen "Sicherheitsförderung" für Frauen und Mädchen in Form von Selbstverteidigungskursen. Die gut besuchten Kurse bestätigen dasSystem der "Eigenverantwortung" und freiwilligen Teilnahmen. Die gut ausgebildeten Leitenden vermitteln in 10 Lektionen die Grundkenntnisse der Selbstverteidigung. Statistik Selbsverteidigungskurse:
Der 44. Baselbieter TEAM-OL war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Der vom wunderschönen Herbstwetter begünstigte OL und von hervorragend ins Gelände angelegten Bahnen, bot den über 1’350 Läuferinnen und Läufern ein Naturerlebnis und Familienvergnügen par excellence. Der Anlass stellte für die Neuzeit des "Baselbieters" einen Beteiligungsrekord auf, besonders erfreulich dabei ist, dass die Familienkategorien grossen Aufschwung nehmen. Ausgehend von der Mehrzweckturnhalle Rothenfluh als Basis mit guten Infrastrukturen wurden in den Waldungen des Tiersteinberges 18 verschiedene Laufbahnen mit gegen 70 OL-Posten gelegt. Die 10. INFORMATIONS-TAGUNG mit dem Thema "SPORT im WANDEL der Zeit" wurde von rund 150 Personen besucht. Erfreulich ist, dass viele Politikerinnen und Politiker aus Gemeinden und Kanton die Tagung regelmässig besuchen. Basketball ist bei der Jugend beliebt und wahrscheinlich zur Trendsportart Nummer eins geworden. Am 20. Nationalen Basketball-Turnier vom 7./8. September in Liestal haben 68 Mannschaften mit rund 900 Jugendlichen teilgenommen. Das Turnier wurde ein weiteres Mal im Auftrag des Sportamts vom Basketball-Club CVJM-Birsfelden ausgezeichnet durchgeführt. Das Sportamt übernimmt die Vorbereitungen und administrativen Arbeiten. Diese Aufgabenteilung hat sich bewährt und soll weitergeführt werden. Die 11. Sportpreisverleihung fand im alten Maschinensaal des Kraftwerkes Augst statt. Eine grosse Anzahl Gäste aus Politik-, Wirtschafts- und Sportkreisen konnten die Preisübergaben miterleben. Der Baselbieter Sportpreis des Regierungsrats wurde erstmals an einen Sportfunktionär vergeben; an Herrn Daniel Plattner, Präsident des Schweizerischen Olympischen Comités (SOC) der in seiner Laufbahn bis in die Internationalen Sportgremien aufstieg. Mit einem Förderpreis wurde die Leichtathletik-Gemeinschaft Oberbaselbiet sowie das Trainerehepaar Doris und Christian Oberer-Bisang ausgezeichnet und den Anerkennungspreis konnte dem Verein der "Wanderweg beider Basel" vergeben werden. An 16 Sportwochen nahmen 437 Jugendliche teil. Trend- oder Modesportarten sind ein grosser Bedarf, es können längst nicht alle Angemeldeten berücksichtigt werden. Es fehlen oft die notwendigen, qualifizierten Leiter für diese neuen Tätigkeitsfelder. In den eher traditionellen Sportarten wie z.B. Bergsteigen und Skitouren ist bei Jugendlichen eine starke Abnahme des Interesses festzustellen. Es wird schwieriger, die notwendigen Leiterteams zu finden, welche mithelfen, dieses wertvolle Angebot zu vermitteln und aufrecht zu erhalten. Statistik über Teilnehmerzahlen: Teilnehmende nach Jahrgang:
Teilnehmende nach Bezirken:
"Handeln im Wandel ist der Imperativ unserer Zeit" (Alex Krauer). Diese Herausforderung wird im Sport, speziell auch in der Ausbildung angenommen und umgesetzt. 1996 war das Jahr mit dem Start der Seniorensportleiterausbildung, der Konsolidierung im Bereich der modularen Zusatzausbildungen und der Zukunftsdefinition von J+S (J+S 2000). Es wird immer schwieriger, die geeigneten Leitenden zu rekrutieren, da auch von Arbeitgeberseite das Freistellen motivierter, junger Leute erschwert wird. Die positiven Möglichkeiten sportlicher Führungserfahrungen müssen besser verkauft werden und für J+S muss weiterer Goodwill geschaffen werden. Erstrebenswertes Ziel einer Ausbildung für Trainer und Trainerinnen im Jugendsport ist es, die Leitenden zusätzlich zu ihrem sportartenspezifischen Sachverstand zu psychologisch einfühlend denkenden und pädagogisch verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu befähigen. In den JSBL-Kursen versucht das Sportamt bewusst zu machen, dass persönliches Leistungshandeln nicht überholt ist, es muss nur richtig dosiert und spielerisch vermittelt werden. Die heutigen Kinder unterscheiden sich von den Kindern von gestern. Nichts wäre problematischer, als wenn Erwachsene nur solche pädagogische Wege als angemessen empfinden, die sie in der eigenen Kindheit als positiv und möglich erlebt haben. Auch Kinder unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel. Ihre Umwelt, in der sie Freizeit konsumieren ist ganz wesentlich verändert; intensiv werden sie - gerade auch im Bereich von Spiel, Bewegung und Sport - durch Werbung und Marktforschung beeinflusst. Bei den Vereinen und der Primarschule liegt die Aufgabe, als Trägerin für den Jugendsport zu wirken. Dazu müssen weiterhin genügend Plattformen geschaffen werden für die Leiterfortbildung und für gemeinsam organisierbare Anlässe wie Sportlager und Sportfeste. 11.3 JUGEND + SPORT (J+S) 1996 mussten ausnahmsweise keine neuen Sparmassnahmen verkraftet werden. Die Auswirkungen der vorangegangenen Streichungen und Einsparungen sind noch nicht verdaut. Insbesondere die fast gänzliche Ausklammerung der Schulen (ausgenommen Sportlager) macht sich so negativ bemerkbar, dass ernsthaft Auffangprogramme (BL mit Ergänzungsprogramm ERBL) auf kantonaler und Bundesebene diskutiert und zum Teil in Kraft gesetzt werden mussten um die Basis von Jugend+Sport bei den Schulen nicht zu gefährden. Immer mehr Leiter bekunden Mühe, sich im Jugendsport zu engagieren und dazu vor allem die nötige Zeit für Aus-, Fort-, Weiterbildung zu können. J+S hat sich weiterentwickelt und konnte die Beteiligung steigern. Die nachfolgenden Zahlen und Vergleichswerte zeugen davon. Statistik: Beteiligungen: 4’776 Leiterinnen und Leiter mit total 8’731 gültigen Anerkennungen standen zur Verfügung. (Skifahren, Jugendsport Baselland, Turnen und Wandern/Geländesport sind die Spitzenreiter. Die grössten Beteiligungen nach Teilnehmenden verzeichnen folgende Sportarten: Skifahren 7'054, Fussball 5'132, Turnen 2'608 gefolgt von Tennis mit 2'293. Beim Tennis sind allerdings viele Mehrfachzählungen zu beachten, da die meisten Kurse mit wenigen Trainingseinheiten gemeldet werden. Dies zeigt sich gut bei der Anzahl der gemeldeten Sportfachkurse: Tennis 252! Skifahren 242, Fussball 233 und Turnen 154. Am realistischen zeigt jedoch die Anzahl geleisteter Trainings die Beteiligung auf: Fussball 164'416, Skifahren 86'641, Turnen 50'019 und Handball 45'228 sind an der Spitze. Finanziell (Fr.): Den Sportorganisationen wurden 1'541'665 an Bundesgeldern für gemeldete, bewilligte und durchgeführte Trainings ausbezahlt. Nach Fächern: Fussball 338'917, Skifahren 258'128, Wandern/Geländesport 114'947 und Turnen 100'478. Nach Verbänden und Organisationen: Fussballverband 338'550, Schulen 247'661, Turnverband 152'358, Handballverband 83'798, Pfadfinderbund 78 829. Weitere Informationen geben die folgenden Vergleichswerte der letzten fünf Jahre:
* Ab 1.7.1994: J+S-Alter ab 10 Jahren Sparmassnahmen: Ausdauerprüfungen gestrichen und Lagerbeitrag gekürzt Über 1000 Personen (1’055) haben unsere 47 Leiteraus- und Fortbildungskurse von Jugend + Sport und von Jugendsport BL besucht. Dabei zeigte es sich, dass es immer schwieriger wird die richtigen Leitenden zu finden und auszubilden. Vor allem die klassischen Wochenausbildungskurse sind problematisch, teilweise werden die Kurse aufgeteilt, was nicht nur Vorteile bringt. Auch im Bereich der Fortbildung wird es trotz attraktiven Programmen nicht einfacher unsere Leitenden zu motivieren. Viele Sportfächer kennen nur noch eintägige Fortbildungskurse. Ein Trend der nicht nur positive Aspekte hat, dem persönlichen Freizeitbedarf zwar entgegenkommt aber wir befürchten, dass langfristig die Qualität leiden wird. Als Dienstleistungsunternehmen ist uns die Nähe zu den Vereinen und Verbänden, auch speziell zu den Leitenden ein wichtiges Anliegen. Nur über positive persönliche Kontakte ist die Unterstützung und Betreuung der Kader und der Leitenden möglich. Wir versuchen diese Absichten mit dem Grundsatz "Sei realistisch und verlange das Unmögliche" umzusetzen, wobei dieser Satz für beide Seiten Gültigkeit haben sollte. 11.4 Fachkommission für Sportfragen Mit der Gründung der Fachgruppe für Turnen und Sport in der Schule ist der Ansatz gefestigt, den Sport in der Schule in das gesamte Sportgeschehen und in die allgemeine Sportförderung im Kanton zu integrieren. Die Fachgruppe hat sich mit der zu erwartenden Evaluation des Turn- und Sportunterrichts an den Volksschulen des Kantons Basel-Landschaft auseinandergesetzt, einer Thematik, die anlässlich der Informations-Tagung des Sportamts eingebracht und von der Erziehungs- und Kulturdirektion ernst- und aufgenommen wurde. Eine erstmalige Kontaktaufnahme und Auslotung der Bedürfnisse erfolgte mit den regionalen Vertretern für den Behindertensport. Die Vorgehensweise und die Unterstützungsformen werden im kommenden Jahr zu besprechen sein. Die Haupttätigkeit der Arbeitsgruppe Erwachsenensport, die anfangs Jahr durch Sabine Rumpel-Leemann, Urs Degen und Rico Freiermuth vergrössert wurde, war die detaillierte Erarbeitung und Vorbereitung des Baselbieter Sportabzeichens. Dazu waren vier gemeinsame Sitzungen sowie zahlreiche Telefonate und Schreiben nötig. Das Konzept wurde laufend verbessert, überarbeitet und schliesslich im November von der Sportkommission genehmigt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe nahmen mit den Verantwortlichen der rund 70 Wertungswettkämpfe Kontakt auf und erarbeiteten zu jedem Anlass die Detailinformationen, wie beispielsweise die Termine und sämtliche erforderlichen Richtwerte. Speziell zu erwähnen ist dabei der Konditionstest, den Sabine Rumpel-Leemann und Rico Freiermuth gemeinsam zusammengestellt und ausgetestet haben. Ende Jahr konnte die Arbeitsgruppe sämtliche Unterlagen dem Sportamt abliefern, so dass der Einführung des Sportabzeichens 1997 nichts mehr im Weg steht. Im Juni wurde an alle Baselbieter Gemeinden ein Fragebogen über die vorhandenen Sportangebote für Seniorinnen und Senioren versandt. Von 86 Fragebogen erhielten wir 73 beantwortet zurück. Die Auswertung hat ergeben, dass Pro Senectute für Seniorinnen und Senioren über 60 vorwiegend Gymnastik, Schwimmen, Tanzen und Wandern anbietet. Männer- und Frauenriegen verfügen über Senioren- und Seniorinnen-Turn- und Spielgruppen. Fazit aus der Umfrage: Mehr Seniorinnen und Senioren sind zum aktiven Sporttreiben durch vielseitige Angebote animieren. Vom 30. September bis 5. Oktober hat das Sportamt eine erste polysportive Woche für 25 Leitende im Seniorensport in Mürren durchgeführt. Am 18. November fanden Gespräche zwischen Vertretern von Pro Senectute und Mitgliedern der Sportkommission statt. Es wurde vereinbart, dass Pro Senectute vorwiegend für pensionierte Menschen Sportangebote macht, während sportliche Seniorinnen und Senioren ab 50 Jahren ansprechen soll. Vom 3. - 5. Dezember wurde an der ESSM zusammen mit Vertretern von Sportämtern der Kantone, Schweizerischen Sportverbänden und Pro Senectute Schweiz ein Ausbildungskonzept für die Kader- und Leiterausbildung im Seniorensport erstellt. Die Zusatzausbildung zum Jugendsportleiter und zur Jugendsportleiterin wurde von erfreulich vielen Interessierten besucht. Es waren sämtliche elf Kurse voll, und die Schlüsselbotschaft "üben der spielerischen, altersgerechten und motorischen Vielseitigkeit" konnte den 293 teilnehmenden Männer (47%) und Frauen (53%) vermittelt werden. Der Kontakt in Ausbildungsfragen zu den Verbandsverantwortlichen konnte verbessert werden. Die Arbeitsgruppe Information ist die jüngste Arbeitsgruppe innerhalb der Sportkommission, denn sie wurde erst im April 1996 gegründet. Ihr gehören Doris Fischer (Magden), Carmen Frei (Fischbach-Göslikon) und Thomas Beugger (Zeglingen) an. Erste Aktivitäten der Arbeitsgruppe waren Informationen zum Baselbieter Team-OL, Berichte über die Seniorensportwoche in Mürren, ein Einsatz an der 10. Info-Tagung des Sportamtes, Berichte über die Selbstverteidigungskurse und das Modul über die Grundlagen der Leistungsdiagnostik sowie die Zusammenstellung der Mediendokumentation für eine Medienkonferenz am 17. Oktober durch Regierungsrat Peter Schmid. 11.5 Sport-Toto-Kommission Die Sport-Toto-Kommission bearbeitete in fünf Sitzungen 30 Gesuche. Weitere 57 Beitragsgesuche wurden gemäss Kompetenzdelegation vom Sportamt direkt bearbeitet. Den Sportverbänden, Sportvereinen und Organisationen konnten Fr.678’948.50 zur Verfügung gestellt werden. An einem zweitägigen Kolloquium der Sport-Toto-Kommission wurden Wegleitung und sämtliche Weisungen überarbeitet und der sportlichen Entwicklung und den Bedürfnissen angepasst. Von der Sport-Toto-Gesellschaft erhielten wir Fr. 1'336'131.- zur Verfügung gestellt. Die Unterstützungsbeiträge an Verbände und Vereine betrugen bereits 1’349’181.--; somit konnten keine Rückstellungen für grössere Projekte vorgenommen werden, was eine Schwächung für die zukünftige Förderung und Unterstützung regionaler Projekte bedeutet. An 34 Sportveranstaltungen und Wettkämpfen war der Zeit- und Auswertungscontainer im Einsatz. 12 Personen konnten in der Handhabung und korrekten Nutzung der Apparaturen ausgebildet werden. 11.6 Beratungsstelle Sportanlagen Mit dem NASAK (Nationales Sportanlagen-Konzept) versucht der Bund dem Nachholbedarf an Nationalen Sportanlagen zu begegnen. Einige wenige repräsentative Sportstadien sollen durch Bundesunterstützung bessere Chancen zur Verwirklichung haben. Ein Planungsbüro wurde beauftragt, im Kanton eine Erhebung über unsere Sportstätten durchzuführen um den Ist-Zustand aufzulisten. In einer weiteren Phase soll der Sollzustand erarbeitet werden; um dann festlegen zu können, welche Mängel an Sportstätten mit überkommunalem Charakter bestehen. In einer weiteren Phasen müssen alsdann Lösungen, sofern notwendig, erarbeitet und in den politischen Prozess eingebunden werden. Die Kulturkonferenz hat sich als Führungs-, Steuerungs-, Informations- und Koordinationsgremium des Amts für Kultur ebenso wie die Gesamtstruktur bewährt. 13 Forschungsstelle für Baselbieter Geschichte Insgesamt sind 4 (Vorjahr 6) ProjektmitarbeiterInnen an der Arbeit ihrer historischen Forschung. Es ist gelungen, 4 (2) Bücher zu publizieren und an der Vernissage des Kantonsverlages vorzustellen. Sie wurden als Beiträge der Reihen "Quellen und Forschungen" veröffentlicht. Neben der Fertigstellung der Bücher sowie neben einer Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit in Form einer Serie mit Artikeln zur Baselbieter Geschichte in Basellandschaftlichen Zeitung wurde vor allem daran gearbeitet, die Arbeiten an der neuen Kantonsgeschichte voranzubringen. Dazu gehörte die mittlerweile abgeschlossene Auswahl einer graphischen Gestalterin. Auch das Lektorat und die Verhandlungen mit den in den Prozess der Herausgabe der neuen Kantonsgeschichte involvierten Institutionen/ Amtsstellen wie der Aufsichtskommission, der Kommission "Quellen und Forschungen" und des Kantonsverlages gehören dazu. Ferner wurden die Absprachen und Aufteilungen der Themen und Zeitbereiche zwischen der Autorin und den Autoren spezifiziert und differenziert. Eine intensive Vortragstätigkeit in nationalen und internationalen Forschungszusammenhängen rundete für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Berichtsjahr ab. |
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