1997-207
Landrat des Kantons Basel-Landschaft
Interpellation betreffend Einsatz von "Öko-Ranger" im Baselbiet
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Autor:
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Ludwig Mohler, SD
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Vom:
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16. Oktober 1997
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Nr:
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1997/207
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Vor einigen Tagen war der Presse zu entnehmen (Volksstimme 25.9.97), dass in den nächsten Tagen sog. "Öko-Patrouillen" in den Baselbieter Naturschutzgebieten eingesetzt werden sollen.
Auch wenn grundsätzlich nichts gegen die Idee einer solchen "Brigade-Verte" einzuwenden ist, so stellen sich für den Unterzeichneten doch einige Fragen, welche er gerne von der Regierung beantwortet hätte:
1. Wo findet sich die gesetzliche Grundlage für solche Öko-Ranger auf dem Kantonsgebiet und insbesondere für die Kompetenz zur Verzeigung von fehlbaren Personen?
2. Wie ist die Verflechtung von Herrn Lareida von der Firma Öko-Prax Völlmin AG Diegten und dem Kanton Basel-Landschaft bzw. die finanzielle Abgeltung von Herrn Lareida?
3. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Firma Öko-Prax Völlmin AG Diegten und der Firma Ökoskop in Gelterkinden, welche zusammen mit dem Kanton die Stiftung "Öko-job" aus der Taufe gehoben hat und wie setzt sich der Stiftungsrat und das Stiftungskapital zusammen?
4. Wer hat die entsprechenden Verträge abgeschlossen und aufgrund welcher Ausgangslage?
5. Wer trifft das Auswahlverfahren bei den zum Einsatz kommenden arbeitslosen Personen, bzw. wie ist die Zusammenarbeit zwischen KIGA (RAV) und der obgenannten Aktiengesellschaft bei der Betreuung der neuen "Naturschutzwarte" (-Wartinnen?) gewährleistet?
6. Ist es üblich, dass Personen von privaten Institutionen ausgebildet und mit Uniformen und offiziellen Ausweisen des Kantons auf Streife gehen?
7. Unter welcher Budgetposition sind die entsprechenden Ausgaben vorgesehen und wie hoch sind diese?