1998-181

Landrat / Parlament


Schriftliche Anfrage: Einbürgerungen von nicht ortsansässigen Ausländern



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Autor: Peter Degen, SD

Eingereicht: 17. September 1998


Nr.: 1998-181



Es gibt Gemeinden, die in regelmässigen Abständen nicht ortsansässige Ausländer einbürgern. Darunter sind oft auch solche, deren Einbürgerungsgesuch in andern Gemeinden abgelehnt worden ist und auch solche die nicht im Kanton wohnen. Dies ist in den Augen vieler Leute ein Aergernis, wird dadurch doch der Sinn der Einbürgerung und das kantonale Gesetz unterlaufen und verfälscht. Achtenswerte Gründe, die zu einer solchen Einbürgerung führen können, sollten nach dem Willen des Gesetzgebers die Ausnahme sein. Dem ist aber nicht mehr in jedem Falle so. In manchen Fällen bekommt man auch den Eindruck, dass die betreffende Gemeinde mit dieser Art Einbürgerungen ihr Budget aufbessern will. Auch das kann nicht der Sinn von Einbürgerungen sein!

Ich frage deshalb den Regierung


1. Welche Gemeinden haben in den letzten 5 Jahren nicht ortsansässige Leute eingebürgert (Auflistung)?


2. Wieviele Einbürgerungen waren das in den letzten 5 Jahren (Liste der Anzahl Einbürgerungen von nicht ortsansässigen Ausländern - pro Gemeinde)?


3. Wie gross waren die Gemeindeeinnahmen in den 5 letzten Jahr,en (Auflistung der Einnahmen durch Einbürgerungen von nicht ortsansässigen Ausländern - pro Gemeinde)?


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