Universitäts-Kinderspital beider Basel

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1998-227 vom 3. November 1998


Universitäts-Kinderspital beider Basel


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





6. Termine

6.1. Bauablauf


Die Bauarbeiten können in den vier Teilbereichen Operationstrakt, Kinderklinik, Personalwohnsiedlung und Verbindungsweg parallel in Angriff genommen werden.


Für den Operationstrakt ist mit einer reinen Umbauzeit von 6 Monaten zu rechnen. Der Baubeginn ist abhängig von der Inbetriebnahme der neuen Notfallstation. Erst nachdem die bestehende Notfallstation und weitere Bereiche (Urologie, Gynäkologie) umgezogen sind und der Operationstrakt vollständig leer ist, können in diesem Teil die Bauarbeiten beginnen.


Die Bettenstationen in der Kinderklinik werden etappenweise umgebaut. Mindestens die jeweils vom Umbau betroffene Station bleibt während der Bauzeit geschlossen. Die nötigen, befristeten Ausweichmöglichkeiten in der Klinderklinik sind vorhanden.


In der PWS muss ein Teil der Büros vor dem Umbau der Poliklinik (Büroauslagerung) bezugsbereit sein. Anschliessend wird der Verbindungsweg erstellt.


Klinikorganisation während der Bautätigkeit
Am 1. Januar 1999 erfolgt die Betriebsaufnahme der stationären Chirurgie am Standort Bruderholz und der stationären Pädiatrie am Standort Basel. Die Orthopädie verbleibt am Standort Basel, bis die Bauarbeiten auf dem Bruderholz abgeschlossen sind. In dieser Übergangsphase präsentiert sich die Verteilung des Leistungsangebotes auf die beiden Standorte demnach wie folgt:


(fett = Übergangslösung während der Bautätigkeit)




6.2. Terminprogramm


Das Ziel ist die Bauarbeiten per Ende 3. Quartal 1999 abzuschliessen und die Räumlichkeiten auf das 4. Quartal 1999 an die Nutzer zu übergeben.




7. Kosten und Finanzierung


7.1. Investitionskosten


Gemäss detailliertem Kostenvoranschlag ergeben sich folgende Kosten:


Preisbasis für den Kostenvoranschlag: 1. April 1998


Im Investitionsprogramm 1998 - 2007 der Regierung sind die notwendigen Mittel eingestellt.




Die Kostenaufteilung nach Teilbereichen ergibt folgendes Bild:


Der Anteil der Kosten für Unterhaltsarbeiten beträgt ca. Fr. 1,4 Mio. Die effektiven Investitionskosten belaufen sich demnach auf ca. Fr. 4,8 Mio.




7.2. Beiträge Dritter


Insbesondere das heutige Kinderspital Basel verfügt über namhafte Fondsgelder aus Spenden und Legaten stammend. Es ist vorgesehen, aus diesen Fondsgeldern allfällige Wünsche nach "Kunst am Bau" abzudecken.


Nach dem Hochschulförderungsgesetz des Bundes sind für 1999 letztmals Subventionen für bauliche Investitionen an Universitätskliniken möglich. Die Zusagen des Bundes für das Jahr 1999 sind bereits abgeschlossen und die Subventionen für den Kanton Basel-Stadt sind für andere Universitätsbauten vorgesehen. Folglich können keine Subventionen erwartet werden.




7.3. Folgekosten


Bauliche Folgekosten
Anhand der nachstehenden Aufstellung wird dargestellt welche zusätzlichen jährlichen Kosten (Periodenkosten) durch die baulichen Investitionskosten anfallen.


Durch die baulichen Investitionen fallen jährlich über Fr. 400'000.-- Folgekosten an. Diese werden durch eine Erhöhung der Mietzinsen vom UKBB entsprechend der Bau- und Umweltschutzdirektion abgegolten. In Mietverhandlungen werden die genauen Ansätze und Kosten festgelegt.




Die Unterhaltsarbeiten und Nebenkosten werden aus dem Unterhaltsbudget UKBB bestritten.




Betriebliche Folgekosten
Durch die Zusammenlegung der beiden heutigen Kinderkliniken zum UKBB wird es möglich sein, die gesamten jährlichen Betriebskosten um knapp 10 % (und das Geamtdefizit um rund 20 %) zu senken (vgl. Vorlage an den Landrat vom 16. Februar 1998). Diese Einsparungen resultieren insbesondere aus einer Reduktion des Gesamt-Personalbestandes dank Abbau von Doppelspurigkeiten im Leistungsangebot an den beiden Standorten und Abbau des Gesamtbettenbestandes. Die durch das UKBB bedingten Bauinvestitionen am Standort Bruderholz von total Fr. 6,2 Millionen können dank den Einsparmöglichkeiten bei der Betriebsrechnung und der Gesamtdefizitreduktion in den Folgejahren wieder kompensiert werden.




8. Antrag


Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen beantragen wir Ihnen, gemäss beiliegendem Entwurf zu beschliessen.




Liestal, 3. November 1998


Im Namen des Regierungsrates
die Präsidentin: Schneider-Kenel
der 2. Landschreiber: Achermann



Back to Top