Gesamtprojekt - Basel 2001

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-122 vom 15. Juni 1999


Gesamtprojekt - Basel 2001


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





0. Die 8 Merkmale des Gesamtprojektes BASEL 2001

1. Das Jahr 2001 steht unter dem Stern der 500jährigen Zugehörigkeit Basels zur Eidgenossenschaft und im Zeichen der Landesausstellung Expo.01.


Mit dem Gesamtprojekt BASEL 2001 werden die Jubiläumsaktivitäten der beiden Kantone, das Engagement bei der Expo.01 und die Ausrichtung des an Basel vergebenen Europäischen Musikmonats zusammengefasst und in einem anspruchsvollen, gleichzeitig historisch reflektierenden und zukunftsweisenden Programm partnerschaftlich umgesetzt.


2. Das Gesamtkonzept sieht drei zeitlich auf jeweils maximal einen Monat begrenzte Akzente vor. Die Akzente unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zielgruppen, der im Vordergrund stehenden Ausdrucksform und im Hinblick auf ihren Charakter. In allen Akzenten kann die Bevölkerung der Region aktiv mitwirken oder als Konsumentin auf ihre Rechnung kommen.


3. Die Akzente haben folgende Schwerpunkte:


- "Alles bleibt anders" (Januar) ist ein vielfältig angelegtes Geschichtsprojekt mit Ausstellungen, Workshops, Wettbewerben und öffentlichen Rundgängen durch die Geschichte der Region seit 1501.


- In den selben Zeitraum fällt auch die Herausgabe der Resultate und Berichte der Forschungsstelle Baselbieter Geschichte, die ihre jahrelange erfolgreiche Arbeit seit 1987 in einem würdigen Rahmen abschliesst.


- Unter dem Motto "Basel zieht um" (August) präsentieren sich die beiden Basler Kantone - zusammen mit ihren Nachbarn aus der elsässischen und badischen Nachbarschaft - auf attraktive Art und Weise während dreier Tage an der Expo.01 in Biel, Neuchâtel, Yverdon und Murten.


- Der Europäische Musikmonat (November) steht ganz im Zeichen der zeitgenössischen Musik; geplant ist der Einbezug von Chören, Orchestern, Ensembles, Musikern/innen aus der ganzen Region, die im Zusammenspiel mit internationalen Gästen eine Reihe von neuen Musik-Werken und Produktionen zur (Ur)aufführung bringen sollen.


4. Der offizielle Staatsakt zur 500-Jahrfeier und anschliessendem festlichen Umtrunk (open-air) für Behörden, Gäste aus dem In- und Ausland sowie unter Anteilnahme der Bevölkerung aus der Stadt und dem Baselbiet findet am "Heinrichstag", den 13. Juli 2001 statt. Im August geht in Basel, ein gros-ses öffentlichen Fest der Zünfte und Gesellschaften der Region in Basel über die Bühne. Es soll ebenfalls an den Beitritt zur Eidgenossenschaft erinnern.


5. Die beiden Basler Kantone engagieren sich auch für die Expo.01 ; dies zum einen im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojektes "Viv(r)e les frontieres" mit den Partner-Kantonen NE; JU; GE; VS; ZH und TI, zum andern mit einem Solidaritätsbeitrag von CHF 2,1 Mio.


6. Der Budgetrahmen für das Gesamtprojekt BASEL 2001 ist mit insgesamt CHF 12,6 Mio. veranschlagt.


Im Budgetrahmen enthalten sind die Solidaritätsbeiträge der beiden Kantone in der Höhe von CHF. 2,1 Mio. an die Expo.01, CHF 2,9 Mio. für die Jubiläumsaktivitäten, CHF 6,5 Mio. für den Europäischen Musikmonat sowie CHF 1,1 Mio. für Organisation, PR, Werbung und kleinere Projekte.


7. Die Finanzierung des Gesamtprojektes hat folgende Eckwerte:


- Das Finanzierungskonzept sieht einen Maximalbeitrag seitens der beiden Bas-ler Kantone von CHF 9,0 Mio . vor.


- CHF, 4,9 Mio. sind aus den Staatsbudgets 2000/2001 und CHF 4,1 Mio. aus den Lotteriefonds vorgesehen. Zusätzlich soll eine Defizitgarantie aus den Lotteriefonds BS/BL von Fr. 1,5 Mio. das Einnahmerisiko absichern.


- Die beiden Kantone BS und BL teilen sich die Kosten je zur Hälfte .


- Der restliche Finanzbedarf soll durch Beiträge von öffentlichen Institutionen und privaten Sponsoren gedeckt werden.


8. Das Gesamtprojekt steht unter Aufsicht eines von den beiden Regierungen beauftragten Lenkungsausschusses , mit je zwei Regierungsvertretern aus BS und BL. Die operative Verantwortung liegt bei einer Projektleitung mit Repräsentanten des Erziehungsdepartements Basel-Stadt und der Erziehungs- und Kulturdirektion Basel-Landschaft, die zusammen mit den beauftragten/verantwortlichen Projektteams die einzelnen Akzente realisiert.



Fortsetzung


Back to Top