Amtsbericht 1998 des Regierungsrates
Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-040 vom 2. März 1999
Amtsbericht 1998 des Regierungsrates
Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen
4 Staatsarchiv
4.1 Allgemeines, Personal
In der Entwicklungszusammenarbeit mit Eritrea wurde mit der Direktorin des eritreischen Partnerarchivs und den zuständigen Bundesbehörden eine Standortbestimmung vorgenommen. Der 1995/96 mit grossem Enthusiasmus begonnene Austausch hatte in der Zwischenzeit aus organisatorischen Gründen und wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen gelitten. Ein seltener Höhepunkt des Berichtsjahrs war die Übergabe des Birseckischen Landvogtei-Archivs durch die Stadt Delémont. Diese der Forschung bisher unbekannten Akten aus dem 17. und 18. Jahrhundert waren um 1800, als das Birseck französisch war, von Arlesheim nach Delémont gebracht worden und dort fast 150 Jahre in einem Privathaushalt verblieben, bevor sie 1945 dem Stadtarchiv übergeben wurden. Das Staatsarchiv hat die 2,2 Meter Akten nun geordnet und verzeichnet und damit der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
In unserer "EDV-Grossbaustelle" - Ablösung der Retrieval-Software SM/370 in Landeskanzlei und Staatsarchiv, Beschaffung eines Document Management Systems (DMS) für die allgemeine Verwaltung - wurde intensiv weitergearbeitet. Die analytische Arbeit unseres neuen Informatikbeauftragten und eine limitierte Ausschreibung führten zu einer neuen Projektabgrenzung: im Staatsarchiv Ersatz des SM/370 durch ein spezielles Archiv-Verzeichnungsprogramm, in der Landeskanzlei durch ein DMS. Bei diesem DMS- Projekt sind die Grundlagen vorhanden, um mit Unterstützung eines aussenstehenden Beraters Grobofferten durch Lieferanten einholen zu können. Die Komplexität der Projekte ist so gross, dass das Staatsarchiv bei der gleichzeitigen Bearbeitung zweier grösserer Informatikvorhaben auch mit seinen erweiterten Ressourcen an Kapazitätsgrenzen stösst.
Im Rahmen des Projekts Neues Rechnungswesen wurden Buchhaltung und Rechnungswesen des Staatsarchivs analysiert und teilweise neu geordnet. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden neue Stellenbeschreibungen erarbeitet. Im ersten und im zweiten Semester durfte die Amtsleitung den Regierungspräsidenten bzw. die Regierungspräsidentin zu Gesprächen über die Tätigkeiten und Perspektiven des Staatsarchivs empfangen, was sehr wertvoll war. Am traditionellen Weiterbildungstag lernte das Personal die Organisation und die Archivbestände des Staatsarchivs Bern kennen.
4.2 Gebäude, Mobiliar, Maschinen
Das wegen Platzmangel bezogene Aussenmagazin füllt sich zunehmend und wirkt sich auf die Dienstleistungen für die Verwaltung und auf die Betriebsabläufe negativ aus. Nur ein Teil kann in Regalen aufgestellt werden; was auf Paletten gelagert wird, ist für den Rückgriff praktisch gesperrt. Weil der Lagerraum für Archivalien wenig geeignet ist, ist eine durchgehende Konditionierung der Luft notwendig. Vorarbeiten für einen grösseren Ausbau des Staatsarchivs sind angelaufen. Es wurde ein provisorisches Raumprogramm erstellt. An der Architekturabteilung der Fachhochschule beider Basel entstanden vier Diplomarbeiten, welche unseren Ausbau zum Thema hatten. Diese Studien ergaben wertvolle Anregungen über die Nutzungsmöglichkeiten auf unserer Parzelle.
4.3 Bestände
Der Neuzugang bei den Archivbeständen sank leicht auf 241 (Vorjahr 270) lfm. Abzüglich der namhaften Kassationen von 96 (113) lfm resultiert ein Nettozuwachs von 145 (157) lfm. Nicht aufgeführt ist hier die kontrollierte Vernichtung von Unterlagen im vorarchivischen Bereich, die aufgrund der Bewertungsarbeiten und -entscheide des Staatsarchivs bei den Dienststellen ermöglicht wird. Die Kapazität der Archivmagazine ist bis auf kleinere freie Lücken erschöpft, grössere Ablieferungen müssen im Aussenmagazin gelagert werden. Auf Antrag des Staatsarchivs fasste der Regierungsrat Beschluss über die definitive Archivierung der Staatsschutzakten.
Die Bibliothek wuchs um 179 (175) Einheiten. Die Bemühungen, Dubletten und Bücher, die nicht zu unserem Sammlungsprofil passen, auszuscheiden, wurden zu Ende geführt. Was weder veräussert noch verschenkt werden konnte, wurde schweren Herzens vernichtet.
Durch einen privaten Restaurator wurden 26 (8) Kirchenbücher, Pläne und wertvolle Bücher restauriert. Nach dreijähriger Arbeit konnte durch einen anderen Restaurator die Wiederherstellung von Akten des Deputatenamts aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts abgeschlossen werden. Das Material hatte zu einem unbekannten Zeitpunkt einen massiven Wasserschaden erlitten. Ein Mitarbeiter führteTrockenreinigungen an mehreren Dutzenden Archivalieneinheiten durch. Aus konservatorischen Gründen kopierte er für die Benützung zwei Kirchenbücher ab Mikrofilm. Drei Kirchgemeinden erklärten sich bereit, die Restaurierung von bei uns deponierten Kirchenbüchern zu finanzieren.
4.4 Zuwendungen, Deposita
Das Staatsarchiv durfte 27 (16) Ablieferungen von Archivalien - zum Teil noch nicht bewertet - im Umfang von 142 (36) lfm als Geschenke oder als Deposita entgegennehmen, zumeist aus privater Hand. Darunter die Nachlässe der Dichterin Milly Wagner-Meyer, Basel, und des Politikers und Unternehmers Karl Flubacher, Läufelfingen, die Archive des Reiterclubs und des Schänzlivereins beider Basel, des Verbands Baselland des Militärischen Frauendiensts, der Kantonalen Trachtenvereinigung, des ehemaligen Männerchors Liestal und der Gesellschaft für Textilfachkurse, sodann von der Volksdruckerei Basel die ehemalige AZ (Arbeiterzeitung, Abendzeitung) von 1922 bis 1992. Vertreterinnen der Trachtenvereinigung und der Vereinigung für Frauenrechte Baselland ordneten ihre Deposita in vielen Arbeitsstunden selbst. Das Gleiche gilt für ein Ehepaar, welches sich aus Verbundenheit über einige Jahre hinweg des Liestaler Männerchor-Archivs angenommen hatte. Diese freiwilligen Einsätze verdienen besondere Anerkennung.
Wie jedes Jahr erhielten wir kostenlos periodische amtliche Publikationen von Gemeinden sowie die Basellandschaftliche Zeitung, den Gelterkinder Anzeiger, das Waldenburger Bezirksblatt und die Volksstimme von Baselland. Das Familienarchiv Feigenwinter, das wir ausnahmsweise und gegen Entgelt vorübergehend aufbewahrt hatten, konnte an die Gemeinde Reinach zurückgegeben werden.
4.5 Benützung
Das multiple Jubiläumsjahr schlug sich unter anderem in der Ausleihe von Dokumenten für Ausstellungen in Basel und Liestal nieder. Ein anderes in der Öffentlichkeit präsentes Thema, die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg, wirft für ein Archiv schwierige Fragen im Spannungsfeld von Persönlichkeitsschutz und öffentlichem Interesse an vollständiger Information auf. Die rechtlichen Grundlagen für die Benützung von "heiklem" Archivgut erfordern das Abwägen jedes einzelnen Falles. Das ist sinnvoll, denn der Konflikt zwischen der potentiellen Gefährdung schutzwürdiger Interessen von Betroffenen durch die Benützung von Archivgut und dem öffentlichen Interesse an einer vollständigen Zirkulation von Informationen zwecks freier Meinungsbildung lässt sich allein durch starre Schutzfristen nicht aussöhnen. Die Handhabung des Ermessensspielraums macht die Arbeit des Archivpersonals, das sich seiner Verantwortung bewusst ist, sehr anspruchsvoll.
Die Zahl der Personen, die den Lesesaal benützten, sank nach dem vorangegangenen Spitzenjahr spürbar auf den längerfristigen Durchschnitt. Dabei ist zu bedenken, dass hier jene Personen nicht inbegriffen sind, welche im Speziallesesaal arbeiten, v.a. die Stiftung für Orts- und Flurnamenforschung BL. Ebenso wenig werden Personen, welche die Dienste des Staatsarchivs auf telephonischem und schriftlichem Wege in Anspruch nehmen, erfasst. Der Rückgang im Lesesaal dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass im Berichtsjahr bei uns kaum wissenschaftliche Arbeiten durch Angehörige der Universität Basel durchgeführt wurden. Die Zahl der durch die Kanzlei ausgestellten Familienwappen-Kopien schwindet weiter, seitdem unsere beachtliche Wappensammlung auf dem Internet benützt werden kann.
| 1998 | 1997 | |
| Besucherinnen und Besucher Lesesaal Ausleihen (und Einsichtnahmen) |
1 085 | 1 246 |
| Baugesuche | 327 (103) | 362 (91) |
| Aktenausleihe an die Verwaltung | 248 | 249 |
| Ausgestellte Kopien von Familienwappen | 10 | 18 |
Die Benützerinnen und Benützer des Lesesaals werden vom Kanzleipersonal bedient und von ihm über weite Strecken auch beraten. Neben der Kanzleiarbeit werden, soweit es die Beanspruchung zulässt, längerfristige Arbeiten geleistet (Registrierung von Erbschaftsinventaren, Katalogisierung von Bibliotheksgut und Jahresberichten).
4.6 Archivische und vorarchivische Tätigkeit
In der Bibliothek wurden 223 (223) Einheiten katalogisiert und ausgerüstet. Die Abteilung BL der Amtsdruckschriftensammlung wurde von Nicole Müller im Rahmen ihrer Diplomarbeit als Bibliothekarin katalogisiert. Bei dieser Gelegenheit fand eine Bestandesbereinigung mit der Kantonsbibliothek statt.
Die Abschrift des alten Generalrepertoriums, welches die meisten Akten der kantonalen Verwaltung bis 1950 nachweist, konnte abgeschlossen werden. Diese große Arbeit erleichtert die Benützung dieses alten Findmittels. Die Neuverzeichnung und Konservierung der umfangreichen Beständegruppe Neueres Archiv ist etwa bei der Hälfte angelangt. Der geplante positive Effekt auf Recherchen und schonende Benützung der Akten wird vollauf erreicht. Wichtige Erschliessungsarbeiten wurden wiederum durch wissenschaftliche Mitarbeiter mit befristeten Verträgen geleistet: Das große Privatarchiv der ehemaligen Fluggesellschaft Globe-Air, das 1984 in Folge eines Konkursverfahrens ins Staatsarchiv gelangt war, wurde durch Thomas Bürgi bearbeitet. Ein für die Wirtschafts- und Technikgeschichte interessanter Archivbestand steht nun der Forschung zur Verfügung. Im Auftrag des Obergerichts und betreut vom Staatsarchiv ordnete und verzeichnete Daniel Hagmann das Archiv des Bezirksgerichts Laufen, das bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Anna Fridrich nahm die Bearbeitung der archivierten Fremdenpolizei-Dossiers in Angriff, nachdem sie in den Jahren zuvor bereits den vom Brandanschlag betroffenen Aktenbestand bewältigt hatte. Simone Schürmann führte als Ferienaushilfe wiederum die biografische Zeitungsausschnittsammlung nach. Ein Schnupperlehrling wurde in die "Geheimnisse" des Archivalltags eingeführt. Nachdem der Beizug von Personen aus dem Beschäftigungsprogramm für das Archiv im Vorjahr sehr positive Resultate gezeitigt hatte, war es nun fast unmöglich, aus diesem Programm geeignete Mitarbeitende für eine längere Zeit zu bekommen.
44 (40) unterlagenführende Abteilungen in 30 (23) Dienststellen wurden in Fragen der Unterlagenverwaltung und Archivierung beraten. Mehrjährige und komplexe Beratungen fanden mit dem Inkraftsetzen neuer Registraturpläne und Weisungen für die Unterlagenführung im Direktionssekretariat der Bau- und Umweltschutzdirektion mit 7 Abteilungen und im Amt für Raumplanung (ehemals Amt für Orts- und Regionalplanung) mit 6 Abteilungen ihren Abschluss. Die gleichen Organisationsmittel wurden in der Arbeitserziehungsanstalt Arxhof eingeführt. Eine Dienststelle erhielt Unterstützung bei der Reorganisation ihrer Dokumentationsabteilung. Mit den Bezirksschreibereien wurde ein für alle 6 Dienststellen geltendes Archivierungskonzept verabschiedet. Für ein analoges Konzept wurde mit dem Obergericht, unter Einbezug aller Gerichtsinstanzen, die Arbeit aufgenommen. Das Festlegen von Aufbewahrungsfristen für die verschiedenartigen Kategorien von Unterlagen erwies sich dabei als besonders schwierig. Anhand von Vergleichen mit Archivierungsmodellen aus anderen Kantonen und aus Deutschland konnte das Staatsarchiv Lösungsvorschläge erarbeiten. Mit den Aufbewahrungsfristen definiert die verantwortliche Dienststelle, wie lange ihre Unterlagen für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben benötigt werden. Danach bezeichnet das Staatsarchiv, welche Unterlagen bereits vor deren Ablieferung durch die Dienststelle vernichtet werden können. Von dieser Methode kann bereits mittelfristig eine Entlastung der Raum- und Personalbeanspruchung für die Archivierung in den Dienststellen und im Staatsarchiv erwartet werden.
Eine Einwohnergemeinde, zwei Kirchgemeinden und drei private Institutionen erhielten eine Beratung in Archivfragen. Für 16 (13) Gruppen wurden Archivführungen, zum Teil mit Referaten, geboten.
4.7 Übrige Tätigkeiten
Als Tribut an das Jubiläumsjahr hielt der Staatsarchivar drei Vorträge in Liestal und Sissach rund um die Basler Revolution von 1798 und publizierte einen Artikel zum helvetischen Zentralismus. Überwiegend nebenamtlich redigierte er die Neuausgabe der Heimatkunde Sissach und koordinierte er die von Béatrice Wiggenhauser besorgte 2. Auflage von Walter Schaub: Flurnamen von Sissach. Die Einwohnergemeinde-Versammlung Anwil orientierte er über das Vorgehen bei der Erarbeitung einer neuen Heimatkunde. Im Berichtsjahr wurde die Publikationsreihe "Basel-Landschaft in historischen Dokumenten" mit dem fünften Band und dem Gesamtregister abgeschlossen. Der Staatsarchivar hatte seit 1988 der Subkommission für diese ab Band 4 von Ruedi Epple besorgte Quellenedition vorgestanden. Eine intensive Mitarbeit war bei der Lösung der Probleme erforderlich, welche durch die plötzliche Einstellung der "Jurablätter" für die Gesellschaft Raurachischer Geschichtsfreunde bzw. für historisch-heimatkundliche Publikationsmöglichkeiten über das Laufental, das Schwarzbubenland und das Birseck entstanden war. Nach vergeblichen Versuchen zur Rettung der "Jurablätter" stellten sich die "Baselbieter Heimatblätter" als Organ für die "Rauracher" zur Verfügung. Die "Heimatblätter" erhoffen sich durch die geografische Ausbreitung ihres Abonnentenstamms auch eine inhaltliche Öffnung.
Die Stellvertreterin des Staatsarchivars trat aus der Redaktion der schweizerischen Fachzeitschrift ARBIDO aus. Sie übernahm neben ihrer Archivarbeit das sprachliche Lektorat für die neue Baselbieter Geschichte, die im Jahr 2001 erscheinen wird. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin unterstützte das Projekt Archiv für Geschlechtergeschichte Ostschweiz.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchten fachliche Fortbildungsveranstaltungen zu den Themen Wirksamer telephonieren, Der schwierige Kunde, Informationsvermittlung durch die Archive, Handschriftensammlungen: Handschriften im Spannungsfeld von Bibliotheken, Archiven und Museen, Bewertungsregeln und Archivierungsmodelle, Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen sowie Mikroverfilmung oder Digitalisierung? Sodann wurden die Jahresversammlung des Vereins Schweizer Archivarinnen und Archivare, der Südwestdeutsche Archivtag (Die Urkunde im archivischen Überlieferungszusammenhang), die Photokina in Köln und der European Summit on Archives in Bern besucht.
4.8 Mikrofilmstelle
An foto- und reprografischen Arbeiten für Bücher fielen solche für abgeschlossene grössere Publikationsreihen (Basel-Landschaft in historischen Dokumenten) ebenso ins Gewicht wie für neue Projekte, welche ins Produktionsstadium traten (Kunstdenkmäler Bezirk Waldenburg, neue Baselbieter Geschichte). Fotodokumentationen wurden unter anderen für das Hochbauamt (z.B. Kasernenprojekte, Erweiterung Kantonsspital Liestal, Neubau Gutsmatte) und für die Denkmalpflege (z.B. Hotel Engel, Liestal, Tag des offenen Denkmals) gemacht. Daneben waren die wiederkehrenden Aufträge für Landrat, Regierungsrat, BUD-Zeitung und INFO-Heft zu erledigen. Für die Sicherheitsverfilmung wurden mit der 35mm-Kamera 109 850 Aufnahmen (Vorjahr 121 600) gemacht. Mikroverfilmt wurden v.a. alte Bestände der Bezirksschreiberei Binningen und der Bestand Politisches des Neueren Archivs. Die vom Leiter der Mikrofilmstelle präsidierte schweizerische Arbeitsgruppe Mikroformen organisierte eine Fachtagung zum Thema "Mikroverfilmung oder Digitalisierung?".
4.9 Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)
Seit September 1998 stehen der Öffentlichkeit im Internet (www.dhs.ch) die vorhandenen HLS-Artikel zur Verfügung, darunter auch zahlreiche Artikel zur Region Basel, namentlich der umfangreiche Kantonsartikel über Basel bzw. Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Mithin lag das Schwergewicht der Zentralredaktion in Bern im Berichtsjahr bei der elektronischen Veröffentlichung der abgeschlossenen Artikel, weshalb die Zahl der durch die Regionalredaktion BS/BL zu begutachtenden neuen Artikel mit 55 niedriger als im Vorjahr (74) war. Demgegenüber stieg die Beanspruchung durch Abschlussarbeiten (Ergänzungen, Entwürfe für Grafiken, Auskünfte für die Übersetzungen) und durch das Suchen von Autorinnen und Autoren für missratene, nicht eingetroffene oder kurzfristig neu ins Lexikon aufgenommene Artikel. Einzelne Artikel mussten durch die Regionalredaktion selbst geschrieben werden. Ende Jahr wurde mit den Arbeiten an Band 5 (Gl bis Hu) begonnen.
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