Amtsbericht 1998 des Regierungsrates

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-040 vom 2. März 1999


Amtsbericht 1998 des Regierungsrates


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





3 Amt für Liegenschaftsverkehr

3.1 Übersicht

Nach den Jahren der Wohnungsknappheit und der schwindelerregenden Preisspirale scheint der Liegenschaftsmarkt wieder zu spielen. Die Versorgung des Marktes in den Segmenten Baugrundstücke, Wohn-/Geschäfts- und Gewerbebauten ist reichlich. Die Hypothekarzinsen sind markant gefallen und befinden sich auf einem historischen Tiefstand. In diesem Umfeld war es für den Kanton im Berichtsjahr wie selten zuvor möglich, seinen Bedarf an Grund und Boden oder von Rechten daran rechtzeitig und zu marktüblichen Preisen zu decken. Voraussetzung hiefür war, dass die betroffenen Grundeigentümer/-innen von der Notwendigkeit der öffentlichen Bauvorhaben überzeugt werden konnten.

Als Schwerpunkte der vielfältigen Tätigkeiten der Dienststelle im Jahre 1998 sind zu nennen:
- Erarbeiten der Grundlagen und Dokumente für die Einführung der wirkungsorientierten Verwaltung;
- Erwerb der Naturschutzgebiete Andil und Bohlberg in der Gemeinde Liesberg im Ausmass von 13 ha;
- Abschluss des Landerwerbs in der Gemeinde Sissach für die Ortsumfahrung;
- Erwerb von Rechten an Grundstücken als Voraussetzung zum Bau von Lärmschutzanlagen;
- Aufnahme von Landerwerbsverhandlungen und Einleiten von Massnahmen zur Verhinderung von mit römischen Bauten durchsetztem Bauland vor Überbauungen in Augst;
- Erschliessung des 6,5 ha umfassenden Gewerbeareals Schoren (vormals BBC-ABB) in Arlesheim;
- Kurzfristiges Einrichten des ehemaligen Personalhauses des Kantonsspitals Laufen als Durchgangszentrum für Flüchtlinge;
- Aktualisieren der Entgelte für an Dritte gewährte Baurechte;
- Verkauf diverser durch die öffentliche Hand nicht mehr benötigter Liegenschaften an Dritte.


3.2 Liegenschaftsverkehr

3.2.1 Landerwerb für bestimmte öffentliche Zwecke



3.2.2 Vorsorglicher Landerwerb


3.2.3 Landerwerb im Enteignungsverfahren

Verständnisvolle Grundeigentümer/-innen ermöglichten es, alle Landerwerbsgeschäfte des Kantons - ohne das Enteignungssgericht bzw. die Eidgenössiche Schätzungskommission bemühen zu müssen - freihändig abzuwickeln.

3.2.4 Landverkauf


3.2.5 Vertragswesen

Der Buchwert des von der Basellandschaftlichen Kantonalbank treuhänderisch für den Kanton gehaltenen Grundeigentums hat im Berichtsjahr infolge von grösseren Landverkäufen von 37'169'887 Fr. um 8'601'210 Fr. auf 28'568'677 Fr. abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten sich die Schuldzinsen infolge des Abbaues der Bankschuld und der erneut tieferen Zinssätze auf 1,4 Mio. Fr. (1997 1,7 Mio. Fr.); sie konnten vollständig aus den Immobilienerträgen gedeckt werden.


3.3 Baulandumlegungen, Quartierplanungen und Felderregulierungen

Zur optimalen Erschliessung der kantonseigenen Liegenschaften partizipierte der Kanton an 13 (1997 14) Baulandumlegungen und Quartierplanungen sowie an 4 (1997 4) Felderregulierungen. Zwei Baulandumlegungsverfahren und eine Felderregulierung konnten abgeschlossen werden.


3.4 Expertisen/Gutachten

Zu 6 (1997:3) in Vorbereitung stehenden Bauvorhaben wurde materiell Stellung genommen und die mutmasslichen Landerwerbskosten ermittelt.

Im Auftrag der Statthalterämter, als Aufsichtsbehörden über das Vormundschaftswesen, hat die Dienststelle 8 (1997:10) Gutachten über den Verkehrswert von Liegenschaften abgegeben und sich zu 7 (1997:15) kantonalen Gesetzesvorlagen vernehmen lassen.


3.5 Planauflagen/Bauanzeigen

Der Kanton als Grundeigentümer nahm zu 31 (1997:37) Planungsvorhaben von Gemeinden Stellung und wahrte seine Interessen bei der Überprüfung von 168 (1997:172) Bauvorhaben von Grundstücksnachbarn.



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