Amtsbericht 1998 des Regierungsrates

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-040 vom 2. März 1999


Amtsbericht 1998 des Regierungsrates


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





5 Erziehungs- und Kulturdirektion

Bildungsgesetzgebung
Am Ende des Berichtsjahres lagen der Entwurf zum Bildungsgesetz, der Entwurf zum Dekret sowie der Entwurf der Erläuterungen direktionsintern zur Vernehmlassung vor. Damit wird das Bildungsangebot des Kanton Basel-Landschaft erstmals in einem einzigen Gesetz zusammengefasst.

Pädagogische Hochschule beider Basel (PHBB)
Nach den guten bisherigen Erfahrungen im Rahmen der Hochschulpolitik hat das Projekt, die Instutionen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zu vereinen, im Laufe des Berichtsjahres konkrete Formen angenommen. Seit dem Herbst des Berichtsjahres traf sich die Steuerungsgruppe des Vorhabens "PHBB" zu verschiedenen Malen mit dem Ziel, ein ausführliches Mandat und die dazugehörigen präzisen Aufträge an die Curriculums- und die Arbeitsgruppen zu erarbeiten.

Leistungsaufträge
Mittlerweile hat das Vorhaben, die Dienststellen der Erziehungs- und Kulturdirektion mit Leistungaufträgen zu versehen, seine dritte und letzte Etappe erreicht. Im Sommer des Berichtsjahres hat die letzte "Tranche" der Dienststellen den Auftrag erhalten, bis zum 1.1.2000 einen Leistungsauftrag ausgearbeitet zu haben.

Reorganisation der Erziehungs- und Kulturdirektion
Mit dem Schlussbericht des externen Beraters vom 22. Juli ging die Reorganisation der EKD in die Phase der Massnahmen über. Der überwiegende Teil der vorgeschlagenen Massnahmen betrifft die Struktur und die Organisationsform des Direktionssekretariates. Ein kleinerer Teil sieht Schritte zur Verbesserung der Infrastruktur der ganzen Direktion vor. Ein weiterer kleiner Teil der Massnahmen betrifft einzelne Dienststellen der Erziehungs- und Kulturdirektion. Der dem Direktionssekretariat zugeschriebene Teil der Massnahmen ist grössten Teils bereits per Ende des Berichtsjahres abgeschlossen. Für alle vorgeschlagenen Massnahmen des Schlussberichts wurden erste und weiterführende Schritte in die Wege geleitet.

Migration NT 4.0
Mit der Reorganisation der EKD wurden u. a. die Führungsstrukturen und -instrumente neu definiert. Die Informatik muss diese Struktur abbilden, wenn sie ihre unterstützende Funktion für die Direktionsleitung wahrnehmen will. Dies bedeutet, dass die Bedürfnisse an die Informatik nach wie vor aus den Dienststellen hervorgehen, dass jedoch die Zentralität der Informatik eine bedeutendere Rolle spielen muss. Im Berichtsjahr wurde eine Projektleitung eingesetzt, der auch ein externer Informatikfachmann angehört. Sie hat zur Aufgabe, den Weg zur Kompatibilität innerhalb der EKD wie auch die zu jenen Stellen ausserhalb der EKD zu diskutieren und zu skizzieren, die für die tägliche Arbeit der Dienststellen unabdingbar sind. Die Projektleitung hat den Auftrag, die Migration der EKD zu Windows NT 4.0 zu konzeptualisieren.

BASEL 2001
Das Berichtsjahr war aus kulturpolitischer Sicht geprägt von der Frage, ob der EU-Kulturministerrat die Bewerbung der Region Basel als Kulturstadt für das Jahr 2001 berücksichtigen würde. Dies war nicht der Fall. Den Zuschlag erhielten Porto (Portugal) und Rotterdam (Niederlanden). Immerhin erhalten Basel-Landschaft und Basel-Stadt den Zuschlag für die Durchführung eines "Europäischen Kulturmonats"; zusammen mit der Stadt Riga (Lettland), die im Jahre 2001 ihr 800jähriges Jubiläum feiert. Damit erhält Basel als erste schweizerische Stadt/ Region die Gelegenheit, sich im Rahmen eines offiziellen EU-Kulturprogramms zu profilieren.

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