2002-258
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Juliana Nufer: Regionale u. überregionale Zusammenarbeit in der Spital-, Haus- u. Heimpflege und Kooperationen mit Sozialen Institutionen
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Autor/in:
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Juliana Nufer, FDP
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Eingereicht am:
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17. Oktober 2002
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Nr.:
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2002-258
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Anlässlich eines Workshops im Thierstein(Kt.SO) unter dem Patronat des FORUM Regio PLUS im Februar 2002 haben sich Gemeinde- u. Gewerbevertreter getroffen und ihre Gedanken ausgetauscht.
Ein Schwerpunktthema (unter anderen), welches die Teilnehmer in den Arbeitsgruppen stark beschäftigte, waren die fehlenden Pflegeplätze, welcher sich bei allen Entscheiden im Bereich Pflege aufgrund der demographische Entwicklung bemerkbar macht. Der Kostendruck im Kanton SO sowie im Gesundheitswesen tun ihr übriges dazu.
In diesem Zusammenhang ist auch die Motion der FDP Fraktion vom Frühjahr 2001 verwiesen.
Der Regierungsrat arbeitet zu Zeit an der Regionalen Spitalplanung. Die Gemeinden z.Teil als Einzelkämpfer suchen nach Lösungen für fehlende oder ungenügende Pflegeplätze in ihren Gemeinden und näheren Regionen.
Jeder kämpft in seinem Bereich und jeder gibt sein Bestes. Doch wer koordiniert ?
Wie wir alle Wissen, bezahlt die fehlende Koordination schlussendlich immer der Steuerzahler via Kantons- Gemeinde- Bundessteuern und speziell im Gesundheitswesen mit immer steigenden Krankenkassenprämien.
Ebenfalls an dem Anlass der Laufentaler Arena "wie können wir im Laufental/Thierstein alt werden?" im Oktober hat sich fast das genau gleiche Bild wie im Februar 2002 anlässlich des Anlasses des FORUM Regio PLUS ergeben. Mit dem Unterschied, dass die Bevölkerung aus der Vielzahl der Angebote nicht weiss, an wen sie sich in erster Instanz bei einem Problem wenden kann.
2. Fragen an den Regierungsrat
Aufgrund der obenerwähnten Ausgangslage bitten wir den Regierungsrat um schriftliche Beantwortung der nachstehenden Fragen:
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1.
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Gibt es im Zusammenhang mit der Regionalen Spitalplanung eine Koordinationsstelle, welche die gesamte Komplexität der regionalen- u. überregionalen Zusammenarbeit im Bereich Pflege, stationär und ambulant, betreut und koordiniert ? Wenn ja, wer ist damit beauftragt ?
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2.
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Wenn nein, wer resp. welche Organisation soll dies nach Ihrer Meinung in den Regionen tun ?
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3.
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Wie sollen sich Regionen wie z.B. das Laufental und Dorneck/Thierstein/Leimental in diesen Fragen verhalten ? (Unter dem Motto "Grenzen tief halten")
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4.
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Begrüsst die Regierung die Bildung einer Projektgruppe "Pflege+" Region......, welche zum Ziel hat die fehlenden Schnittstellen zu koordinieren , Modelle für eine regionale und überregionale Zusammenarbeit auszuarbeiten ?
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5.
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Hat die Regierung Kenntnis von einer bereits bestehenden Organisation od. Arbeitsgruppe, welche sich mit diesen Themen in einer Region irgendwo in der Schweiz auseinandersetzt ?
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6.
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Kann sich die Regierung vorstellen, solch ein überregionales Projekt finanziell und personell zu unterstützen ? (z.B. Anschubfinanzierung oder aufgrund eines klar definierten Leistungsauftrages)
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Für die Beantwortung der Fragen danken wir dem Regierungsrat im voraus.
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