2003-53
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Ruedi Brassel: Neue Wege in der Asylpolitik
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Autor/in:
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Ruedi Brassel, SP-Fraktion
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Eingereicht am:
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6. Februar 2003
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Nr.:
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2003-053
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Um einem weiteren Ansteigen des Pendenzenbergs im Asylwesen vorzusorgen, um Missständen im Asylwesen zu begegnen und gleichzeitig ein humanes Asylverfahren zu gewährleisten, sind neue Wege einzuschlagen. Solche hat kürzlich der Zürcher Stadtrats in einem Aufruf für neue Regeln in der schweizerischen Asylpolitik eingebracht. (Der Stadtrat von Zürich, Asylpolitik: Nur so kommen wir weiter! Quelle: www.stzh.ch , s. auch Tages-Anzeiger, 1. Februar 2003) Unter anderem wird darin gefordert, das Arbeitsverbot für Asyl Suchende aufzuheben. Die Arbeitstätigkeit von Asyl Suchenden soll stattdessen verbesserte Tagesstrukturen schaffen, die Kleinkriminalität in diesem Umfeld bekämpfen und die Eigenverantwortung dieser Menschen stärken. Nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung sollen Asyl Suchende ihren Aufenthalt durch eigene Arbeit selber finanzieren können. Ausserdem sollen Asylentscheide beschleunigt werden - auch durch eine Beteiligung der Schweiz Verfahren der EU, die auf dem Schengener- und Dubliner-Abkommen beruhen.
Auch wenn viele der neuen Ansätze nur auf nationaler Ebene realisierbar sind, stellen sich die Probleme konkret im Vollzug in Gemeinden und Kanton. Deshalb ist auch unser Kanton dazu aufgerufen, neue Wege zu suchen und Stellung zu nehmen. Dabei stellen sich insbesondere die folgenden Fragen:
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1.
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Mit welchen Auswirkungen des Inkrafttretens des Abkommens von Dublin ist in der Schweiz zu rechnen?
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2.
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Welche Möglichkeiten der Beteiligung der Schweiz an den EU-Verfahren, die auf dem Schengener- und Dubliner-Abkommen beruhen gibt es?
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3.
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Wie beurteilt der Regierungsrat die vom Zürcher Stadtrat eingebrachten zehn Regeln für eine Neue Schweizer Asylpolitik?
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4.
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Ist der Regierungsrat bereit, die Forderung nach einer Aufhebung des Arbeitsverbots zu unterstützen, damit die Asylsuchenden möglichst frühzeitig ihren Aufenthalt selber finanzieren können.
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5.
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Welche Möglichkeiten einer Bereitstellung von Arbeitsangeboten für Asyl Suchende sieht der Regierungsrat in unserem Kanton?
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6.
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Ist der Regierungsrat bereit sich der Forderung nach einer dringlichen nationalen Asylkonferenz anzuschliessen?
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