2003-301
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Postulat von Esther Maag: Lärmige Dreckschleudern reduzieren
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Autor/in:
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Esther Maag, Grüne Fraktion
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Eingereicht am:
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27. November 2003
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Nr.:
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2003-301
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Die Pustmaschinen machen einen Krach von bis zu 115 Dezibel, mehr als in jeder Disco erlaubt ist. Wer bei der Arbeit nicht schwerhörig werden will, muss einen Gehörschutz tragen. PassantInnen werden den Lärmimmissionen ungeschützt ausgesetzt.
Mit Windstärken heftiger als Lothar wirbeln Laubbläser alles durch die Luft, was ihnen vor das Blasrohr kommt - nebst Laub und Abfall auch Hunde- und Katzenkot. Die Luft in der Umgebung eines Laubbläsers ist stark mit Darmbakterien und Parasiten belastet - keine sehr appetitliche Vorstellung und zudem gesundheitsschädigend, wie das deutsche Umweltbundesamt augrund einer Studie warnte.
Noch gefährlicher ist das Benzol, mit dem der Zweitaktmotor betrieben wird. Pro Betriebsstunde wird damit gleich viel Benzol in die Luft gesetzt wie durch Hundert Autos mit Katalysator. Benzol ist krebserregend.
Die Zeitersparnis im Vergleich zum - erst noch meditativen und damit gesundheitsfördernden - Laubrechen ist gering und kann angesichts der gravierenden Nachteile kaum ernsthaft ins Gewicht fallen.
Wir bitten den Regierungsrat deshalb zu prüfen und zu berichten
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1.
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inwieweit auch der Kanton solche Undinger verwendet,
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2.
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wie allenfalls deren Gebrauch eingeschränkt oder verboten werden kann,
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3.
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wie er dementsprechend verordnungsmässig auf die Gemeinden einwirken kann.
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