2003-317
Parlamentarischer Vorstoss |
|
|
Titel:
|
Interpellation von Esther Maag: Was ist los mit der PKBL?
|
|
|
Autor/in:
|
Esther Maag, Grüne Fraktion
|
|
|
Eingereicht am:
|
10. Dezember 2003
|
|
|
Nr.:
|
2003-317
|
|
Die Resultate des ersten schweizerischen Pensionskassenratings lassen die PKBL äusserst schlecht dastehen und geben den Kantonsangestellten zu Recht Anlass zu äusserster Beunruhigung. In allen publizierten Auswertungen reicht es nur gerade auf einen der drei letzten Plätze. Andere PK der öffentlichen Hand treten den Beweis an, dass Angestellte in anderen Kantonen in allen Versicherungsleistungen viel besser da stehen als bei uns. Also war es auch in schwierigen Zeiten möglich, gute Ergebnisse zu erwirtschaften.
Gemäss Informationsblatt der PKBL (1/03) steht gleichzeitig der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes für 30 Arbeitsplätze zum stolzen Preis von 14 Millionen Franken auf dem Programm. Aus der schweizerischen Baustatistik sind Verwaltungsarbeitsplätze ab Fr. 100'000.- pro AP realisierbar.
Wir bitten den Regierungsrat deshalb, zu folgenden Fragen schriftlich Stellung zu nehmen:
|
1.
|
Welches sind die Ursachen dieser miserablen Performance der PKBL?
|
|
2.
|
Welche Massnahmen wurden getroffen, um eine Zuspitzung dieser sich anbahnenden Schieflage zu verhindern?
|
|
3.
|
Welche Massnahmen sollen getroffen werden, damit die BLPK bis in fünf Jahren in der Schweiz unter den ersten 3 rangiert? Und wie wird dieses Ziel garantiert?
|
|
4.
|
Welche Möglichkeiten stehen den Kantonsangestellten zur Verfügung, auf Grundlage der Staatsgarantie ohne Verluste oder Nachzahlungen einen Wechsel in eine professionell und erfolgreich geführte PK mit ausgezeichneten Leistungen vorzunehmen.
|
|
5.
|
Wieso soll das geplante Gebäude pro AP 467'000.- Franken Pensionskassengelder kosten?
|
|
6.
|
Welche Massnahmen werden ergriffen, damit zumindest ein möglichst nachhaltiger Bau mit geringer Umweltschadschöpfung, d.h. mindesten ein Minergie-, besser ein Minergie-P-Verwaltungsbau gebaut wird, damit die PKBL wenigstens mit ihren baulichen Aufgaben ihren Zukunftsauftrag erfüllt?
|
Back to Top