2003-218

Der Wald ist die Lunge und das Herz unserer Umwelt. Es ist für uns Menschen und die Tiere von existentieller


Bedeutung, dass wir dem Wald Sorge tragen. Zum Wald Sorge tragen bedeutet aber auch, dass wir ihn pflegen. Der Wald ist einerseits Nutzwald, anderseits Schutzwald, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Naherholungsraum für uns Menschen. Wenn man sich dieser verschiedenen lebenswichtigen Funktionen bewusst ist, muss man dem Wald auch die Bedeutung zumessen, die er verdient, nämlich eine Prioritäre!


Man weiss, dass der Wald aus finanzieller Sicht gesehen nicht "rentiert". Zu tief sind die Holzpreise und zu hoch die Aufwendungen für Forstangestellte und deren Arbeitsmaschinen. Immerhin haben die zuständigen Waldbewirtschaftungsstellen die Zeichen der Zeit erkannt und im Baselbiet in letzter Zeit Forstreviere zusammengelegt, um effizienter arbeiten zu können. Vor diesem Hintergrund ist es unbegreiflich und auch unverantwortlich, dass nach dem Bund auch der Kanton finanzielle Mittel für die Waldbewirtschaftung kürzt, so dass nötige Naturschutzmassnahmen im Jahr 2004 nicht mehr umgesetzt werden können. Eine solche Politik wird sich eines Tages rächen, indem die Natur zurückschlägt. Es ist deshalb nicht sinnvoll, solche Kürzungen vorzunehmen.


Der Regierungsrat wird darum beauftragt, auf Kürzungen von Waldbewirtschaftsbeiträgen zu verzichten.



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