2004-37
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Heinz Aebi: Baselbiet ist Schlusslicht bei den Bussen
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Autor/in:
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Heinz Aebi, SP
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Eingereicht am:
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5. Februar 2004
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Nr.:
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2004-037
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Anderseits konnte die Polizeidirektion eine eindrückliche Erhöhung der Verkehrssicherheit aufzeigen, wobei insbesondere der starke Rückgang der durch übersetzte Geschwindigkeit verursachten Unfälle auffällt. Der hohe volkswirtschaftliche Nutzen, die tiefere Zahl von menschlichen Tragödien sowie die geringere Umweltbelastung durch diese Verbesserung wurden jedoch von den Kritikern nicht in Betracht gezogen.
Nun deckte der Beobachter in seiner Ausgabe vom 23. Januar 2004 auf, dass im Baselbiet bei der Ahndung von Geschwindigkeitsübertretungen gesamtschweizerisch die tiefsten Bussen ausgesprochen werden (vgl. Übersicht auf der Rückseite)! Das vorläufige Fazit lautet daher: Baselland ist Spitze bei den Busseneinnahmen und vermutlich bei der Erhöhung der Verkehrssicherheit, jedoch massiv im Hintertreffen bei den Bussenansätzen! Dass Basel-Stadt bei der Übertretung der Geschwindigkeitslimite von 120 km/h auf Autobahnen mit den Sündern strenger umgehen würde als Baselland, kann man schmunzelnd zur Kenntnis nehmen, mindert jedoch die Glaubwürdigkeit des Umfrageresultats keinesfalls.
Ich ersuche den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:
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1.
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Stimmen aus Sicht des Regierungsrats die erhobenen Vergleichszahlen?
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2.
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Wie hoch kann der volkswirtschaftliche, soziale und ökologische Nutzen in Bezug auf den starken Rückgang bei Strassenverkehrsunfällen bzw. die vernünftigere Fahrweise in Baselland beziffert werden?
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3.
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Welche Möglichkeiten haben Parlament und Regierung, auf die Höhe der Bussen und Strafen Einfluss zu nehmen?
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4.
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Wie sind die aufgezeigten kantonalen Unterschiede zu rechtfertigen?
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5.
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Erachtet es die Regierung auch als angezeigt, dass die Bussen und Strafen bei Verkehrsdelikten gesamtschweizerisch angeglichen werden?
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6.
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Ist der Regierungsrat auch der Ansicht, dass für eine gute Sicherheitspolitik und die Herstellung von Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit mit erster Priorität konsequent die bestehenden Gesetze angewendet werden müssen?
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