2004-218

(Verordnung über Beurteilung, Beförderung, Zeugnis und Übertritt am Kindergarten und an der Primarschule vom 4.5.04 [SGS 640.22] und Informationsbroschüre AVS vom August 2004)

Obwohl sie unzählige Kinder, Erziehungsberechtigte und Lehrpersonen betrifft und mit dem Anspruch antritt, das traditionelle Bewertungssystem abzulösen, hat der Regierungsrat von einer breiteren Öffentlichkeit nahezu unbemerkt am 4. Mai 2004 eine Verordnung mit massgebenden Änderungen im traditionellen Bewertungssystem erlassen und diese bereits auf den 1. August 2004 in Kraft gesetzt. Diese Verordnung, die von einem Kulturwandel spricht, muss seit anfangs August angewendet werden. Dennoch werden die Lehrkräfte offenbar erst zur Zeit orientiert, Elternabende stehen dann kurz vor den Herbstferien bevor, wenn bereits das erste Quartal des Schuljahres vorbei ist. Ebenfalls erst nach Inkrafttreten hat das Amt für Volksschulen eine Informationsbroschüre für Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer des Kindergartens und der Primarschule publiziert, die im Verhältnis zum Verordnungstext neue Verwirrung stiftet. Konkret ist die Broschüre nur dort, wo es darum geht, Noten, wenn auch nicht gleich vollständig abzuschaffen, so doch ganz erheblich zu reduzieren oder das Semesterzeugnis abzuschaffen. Was anstelle der Noten tritt, bleibt schwammig und wird in Watte gepackt.


Ich bitte den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:


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