2004-223
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Margrit Blatter: Hvperaktive Kinder, ADHS. Abqabe von Ritalin und die Krankenkasse wird zur Kasse gebeten
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Autor/in:
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Margrit Blatter. SD
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Eingereicht am:
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9. September 2004
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Nr.:
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2004-223
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Ich bin besorgt über die zunehmende Psychopharmaka-Abgabe an Kinder in der Schweiz. Es handelt sich vor allem um Ritalin, welches unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Im Jahr 1996 waren es 13 kg, im Jahr 2000 waren es bereits 108 kg - eine Steigerung um das 7-fache! Haben wir hier bald amerikanische Verhältnisse?
Deshalb bitte ich den Regierungsrat um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:
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1.
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Was sagt der Regierungsrat zur Empfehlung 1562 (2002) des Europarats, Parlamentarische Versammlung, betreffend diese Problematik?
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2.
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Sind sich diejenigen, welche die Verantwortung betreffend die Abgabe dieses Mittels haben, darüber im Klaren, dass es meist zu einer ausgeprägten psychischen Abhängigkeit von Ritalin kommt? Die Weitgesundheitsorganisation bezeichnet Ritalin als das weltweit am meisten abhängig machende Medikament.
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3.
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An wieviele Kinder (Mädchen, Knaben) wurde im Jahr 2003 im Baselbiet, aufgeteilt nach Bezirken, Ritalin abgegeben?
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4.
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Was sind die Gründe, weshalb heute vermehrt zu solch fragwürdigen Mitteln/Methoden gegriffen werden muss?
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5.
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Macht sich der Regierungsrat über Verbesserungsmöglichkeiten, anderweitige Lösungsansätze Gedanken?
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6.
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Wie hoch sind die jährlichen Kosten zu veranschlagen, die sich zu diesem Thema niederschlagen und was hat dies für finanzielle Auswirkungen auf die Krankenkassenprämien?
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Besten Dank für die Beantwortung dieser Fragen.
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