2004-248

Das vergangene Jahr war für die Uni Basel ein bewegtes.


Diese Entwicklung löst rege öffentliche Diskussionen über Rolle, Finanzierung und Ausrichtung der Uni Basel aus.


Diese öffentliche Diskussion ist sehr wichtig, da die Universität einerseits von der Öffentlichkeit finanziert wird und andererseits weil sie für die Kultur und Wissenschaft der Region von entscheidender Bedeutung ist.


In Wirklichkeit ist die öffentliche Diskussion jedoch nichtig, da sie effektiv keinen Einfluss auf die strategische Ausrichtung der Uni Basel haben kann.


Gemäss §8 des Universitätsvertrages entscheidet allein der Unirat über definierte Entwicklungsschwerpunkte und über die Schaffung und Aufhebung von Studiengängen. Auch die umstrittene Bologna-Reform wurde ohne demokratische Legitimation eingeführt.


Für unsere Kultur zentrale Entscheidungen werden von einem Gremium gefällt, das einer demokratischen Basis entbehrt. Das steht in einem krassen Widerspruch zum jährlichen Beitrag von rund 80 Mio. Fr., den just diese demokratische Basis, die Baselbieter Steuerzahlenden, an die Uni Basel leistet.


In diesem Zusammenhang bitte ich die Regierung höflich um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:



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