2005-10
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Postulat von Etienne Morel: Virtuelles Jugendparlament
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Autor/in:
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Etienne Morel, Grüne Fraktion (Abt, Aebi, Degen, Fuchs, Jäggi, Joset, Marbet, Nussbaumer, Rudin, Rüegg, Schmied)
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Eingereicht am:
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13. Januar 2005
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Nr.:
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2005-010
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Aber auch Gutes kann optimiert werden. So ist die Lösung in einem zentralen Punkt unbefriedigend: Ein neunköpfiges Gremium, welches einer demokratischen Basis entbehrt, hat die fast unmögliche Aufgabe die Meinung der gesamten Jugend zu vertreten.
Eine verhältnismässig kostengünstige Form, Jugendliche für politische und gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren, stellt das virtuelle Jugendparlament dar, wie das als europaweites Novum in der Berner Vorortsgemeinde Zollikofen eingerichtet wurde ( www.jupa-zollikofen.ch ). In zwei virtuellen Sitzungen pro Jahr äussern sich Jugendliche zu definierten Themen und diskutieren über die Verwendung des im Budget zur Verfügung gestellten Geldes. Pro Sitzung werden eine oder zwei Jugendmotionen an die Legislative oder direkt an die Exekutive überreicht. Für die Teilnahme ist ein persönlicher Code nötig.
Ein virtuelles Jugendparlament hat folgende Vorteile:
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Es holt Jugendliche dort ab, wo sie sich regelmässig befinden.
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Es ist niederschwellig, nicht ortsgebunden und mit eigenen Kompetenzen ausgestattet (Jugendmotion, Jugendpostulat, Budget) verkommt es nicht zur Alibiübung.
Es ist attraktiv.
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Es garantiert den Respekt der unterschiedlichsten Meinungen der jungen Generation.
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Es kann den Jugendrat wählen und in seinen Aufgaben unterstützen (Diskussion zu Vernehmlassungen).
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Es ist demokratisch und sensibilisiert weite Kreise.
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Es übernimmt mit dem learning-by-doing-Prinzip eine wichtige Funktion hinsichtlich einer positiveren Wahrnehmung der Politik durch Jugendliche.
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Es sensibilisiert effektiv.
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Ich bitte die Regierung zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Form ein virtuelles Jugendparlament für den Kanton Basel-Landschaft (allenfalls in Kooperation mit anderen Kantonen und mit Sponsoren) unter Berücksichtigung oben aufgeführter Argumente Sinn macht.
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