2005-13
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Bea Fünfschilling: Orientierungsarbeiten 2004 in Mathematik
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Autor/in:
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Bea Fünfschilling, FDP
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Eingereicht am:
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13. Januar 2005
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Nr.:
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2005-013
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Am Donnerstag, den 18. November fanden in den 4. P-Klassen der Sekundarschule im ganzen Kanton BL zeitgleich die Orientierungsarbeiten im Fach Mathematik statt. Die vom Amt für Volksschulen vorbereitete Prüfung sollte die folgenden Zielsetzungen erfüllen:
"Kantonal einheitliche, benotete Leistungsbeurteilung entsprechend den im Lehrplan ausgewiesenen Lernzielen. Die Vertraulichkeit der Aufgabenstellung ... soll die Chancengleichheit für alte Schüler und Schülerinnen gewährleisten."
Diese Orientierungsarbeiten und deren Zielsetzungen sind zu unterstützen. Allerdings ist eine professionelle Prüfungsgrundlage Voraussetzung.
Tatsache ist jedoch, dass vom Amt für Volksschulen sämtliche Aufgaben 2004 aus den Fragestellungen 2001 und 2003 zusammengestellt wurden, und zwar wort- und zahlengleich. Nicht einmal Druckfehler wurden eliminiert. Die Orientierungsarbeiten 2001 und 2003 waren frei im Handel und teilweise im Internet abrufbar. An vielen Schulen und in Lerninstituten dienten diese Aufgaben als Übung und Vorbereitung auf die Orientierungsarbeit 2004.
2. Fragen an den Regierungsrat
Aufgrund der oben erwähnten Ausgangslage bitte ich den Regierungsrat um schriftliche Beantwortung der nachstehenden Fragen:
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1.
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Welche professionelle Infrastruktur steht für die Entwicklung und Durchführung solcher Vergleichstests zur Verfügung?
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2.
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Welches waren die Gründe für den Entscheid, unter den genannten Voraussetzungen eine Mischung der alten Aufgaben der Jahre 2001 und 2003 unverändert zu verwenden?
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3.
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Wie beurteilt die Regierung unter diesen belegten Voraussetzungen die Zielsetzung einer objektiven Leistungsbeurteilung und der Chancengleichheit?
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4.
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Wie erklärt sich die Tatsache, dass schon 2003 in beiden damals geprüften Fächern einer ersten Notenskala eine zweite nachgereicht wurde, die durchwegs verbesserte Noten ergab?
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5.
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Ab Schuljahr 2005 sollen in den 4. Klassen aller Niveaus der Sekundarstufe I (A, E und P) flächendeckend orientierungsarbeiten durchgeführt worden. Wie stellt der Regierungsrat eine professionelle Vorbereitung sicher, welche die Zielsetzungen erfüllende Ergebnisse bringt und folglich eine entsprechende Auswertung ermöglicht?
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6.
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Was für Überlegungen bilden die Grundlage einer eventuellen künftigen Zusammenarbeit im Bereich Orientierungsarbeiten mit Basel-Stadt?
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