2005-14
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Agathe Schuler: Folgerungen aus den Resultaten der zweiten PISA-Studie
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Autor/in:
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Agathe Schuler, CVP/EVP Fraktion
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Eingereicht am:
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13. Januar 2005
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Nr.:
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2005-014
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Während im Bereich Mathematik die Schweizer Jugendlichen gut abschnitten und signifikant über dem dem OECD-Durchschnitt lagen, gelingt es dem Schweizer Bildungswesen nur ungenügend, Kinder aus sozial benachteiligten und/oder bildungsfernen und/oder fremdsprachigen Kreisen der Bevölkerung im Bereich der Lese- und Sprachkompetenz zu fördern. Möglichkeiten, um die Chancengleichheit von Kindern aus sozial benachteiligten und/oder fremdsprachigen Familien zu verbessern, sind:
- niedrigschwellige Angebote um die Deutschkenntnisse der Kinder schon vor dem Eintritt in eine Bildungsinstitution zu fördern
- frühere Einschulung
- Schaffung einer Basisstufe (Eingangsstufe)
Der Regierungsrat wird deshalb gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
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1.
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Ist die Schaffung eines Impulsprogramms zur "Förderung der Deutschkenntnisse fremdsprachiger Kinder" schon vor dem Eintritt in eine Bildungsinstitution möglich?
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2.
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Besteht die Möglichkeit im Rahmen des laufenden Impulsprogramms "Familie und Beruf" Angebote zur Förderung der Deutschkenntnisse fremdsprachiger Kinder schon vor dem Eintritt in eine Bildungsinstitution zu initiieren?
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3.
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Kann der Kanton sicher stellen, dass Väter- und Mütterberatungsstellen speziell fremdsprachige Eltern auf die Bedeutung der Spielgruppen für das Erlernen der deutschen Sprache hinweisen?
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4.
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Die Einschulung in das obligatorische Kindergartenjahr erfolgt, wenn ein Kind am 1. Mai das 5. Altersjahr zurückgelegt hat. Frühere Einschulung ist möglich, wird aber tendenziell nur für "begabte" Kinder beantragt. Eine vorzeitige Einschulung würde aber gerade tendenziell benachteiligten Kindern nützen. Wird die Vorverlegung des Einschulungsalters für alle Kinder geprüft? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht?
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5.
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Wie hoch ist das Einschulungsalter in den andern Schweizer Kantonen?
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6.
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An der HPSABB gibt es neben der Ausbildung für Primarlehrkräfte eine Ausbildung für Lehrkräfte Kindergarten / Primarunterstufe. Wird die Schaffung einer sogenannten Basisstufe anstelle des jetzigen Modells mit Kindergarten und Primarunterstufe als Konsequenz daraus geprüft? Wenn nein, wieso nicht?
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7.
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Wie werden die an der HPSABB ausgebildeten Lehrkräfte für Kindergarten/Primarunterstufe jetzt eingesetzt?
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8.
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Gibt es in andern Kantonen bereits Erfahrungen mit der Basisstufe?
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