2005-178 (1)


1. Ausgangslage

Schon im Zusammenhang mit der Beratung der Vorlage 2004/182, Projektierungskredite Kantonsgerichtsgebäude Liestal und Strafjustizzentrum Muttenz, wurde in der BPK die Frage nach einer Nachnutzung der durch den Auszug der Bibliothek im heutigen Gerichtsgebäude Liestal frei gewordenen Räume gestellt. Es stellte sich heraus, dass diese Räume dem Kantonsgericht zur Verfügung gestellt werden sollen.


Es wurde von Seiten der Baudirektion in der BPK die Frage aufgeworfen, ob eine separate Vorlage an den Landrat erstellt werden soll, oder ob der Umbau in der Kompetenz der Regierung erfolgen kann.


Da die Bausumme so hoch ist, dass eine Vorlage erstellt werden muss, führte dies zum vorliegenden Geschäft 2005/178 vom 21. Juni 2005.




2. Kommissionsberatung


Die Bau- und Planungskommission behandelte das Geschäft an ihrer ersten Sitzung nach den Sommerferien am 25. August 2005.


Sie wurde dabei kompetent von Regierungspräsidentin Elsbeth Schneider, von Seiten Hochbauamt von Kantons-architektin Marie-Theres Caratsch und ihrer Stellvertreter-in Roya Blaser sowie von Seiten Kantonsgericht von Dr. Christine Baltzer, Mitglied der Geschäftsleitung, und Maurizio Greppi, leitender Gerichtsschreiber a.i., beraten.


Eintreten war unbestritten.




3. Detailberatung


Das Kantonsgericht ist in seinem Gebäude seit Jahren eingeengt. Deshalb wurde vor wenigen Jahren «der Rucksack» angebaut, der sich auf Stelzen auf der Rückseite des Gebäudes über dem Parkplatz befindet. Auf die Frage in der BPK, was mit diesem Anbau geschehe, wurde geantwortet, dass er baulich noch lange verwendet werden könne, dass aber eine Bewilligung per 2007 verlängert werden müsse. Diese Räumlichkeiten stehen also weiterhin zur Verfügung. In der ehemaligen Kan-tonsbibliothek soll insbesondere ein weiterer Gerichtssaal mit den erforderlichen Nebenräumen eingebaut werden.


Das ganze Thema Sicherheit wurde in der BPK intensiv diskutiert. Schon im Eingangsbereich soll mit einer Trennung zwischen «Kunden» und Richtern mit neu zwei separaten Eingängen und einer besetzten Porte die Sicherheit massiv erhöht werden. Auch der Stand der Brandmeldeanlage und der Schliessanlage wurde diskutiert. Die Mehrheit der BPK ist aus Sicherheitsgrün-den für eine verbesserte Schliessanlage sowie für eine Kühlung im neuen Gerichtssaal, der sich im Hochparterre befindet.


Mehrheitlich wird angenommen, dass dieser Umbau für längere Zeit genutzt wird. Für den Umbau wird eine «Trockenbauweise» gewählt, und es werden zum Teil die Toilettenanlagen und Aufenthaltsräume saniert. Der Umbau wird vom Hochbauamt in eigener Regie, ohne externe Architekten und Bauführer, ausgeführt.




4. Anträge zum Landratsbeschluss


Liestal, den 2. September 2005


Namens der Bau- und Planungskommission
Der Präsident: Peter Holinger


Beilage:
- Landratsbeschluss (überarbeiteter Entwurf) [PDF]



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