2006-277
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Interpellation von Elisabeth Augstburger, CVP / EVP-Fraktion: Bestattung von Musliminnen und Muslimen
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Autor/in:
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Elisabeth Augstburger
, CVP / EVP-Fraktion
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Eingereicht am:
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2. November 2006
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Nr.:
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2006-277
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Im Baselland leben ca. 12'000 Personen, welche dem islamischen Glauben angehören. Es ist anzunehmen, dass in den nächsten Jahren die Zahl von Musliminnen und Muslimen, welche in ihrem Wohnort bestattet werden möchten, zunimmt. Basel-Stadt hat die Baselbieter Gemeinden verschiedentlich aufgefordert, die erforderlichen Massnahmen zu treffen, um den Angehörigen dieser Glaubensgemeinschaft eine Bestattung in ihrer Wohngemeinde zu ermöglichen.
Da eine kantonale Lösung für Bestattungen nach islamischem Glauben und Ritualen bis jetzt nicht zustande kam (das Bestattungswesen ist bekanntlich eine kommunale Aufgabe), haben einige Baselbieter Gemeinden Schritte eingeleitet um auf kommunaler Ebene separate Grabfelder einzurichten (z.B, Sissach und Allschwil). Das ist jedoch nicht in allen Gemeinden möglich. In Liestal z.B. löste diese Absicht in den letzten Wochen heftige Kritik aus.
Ich bitte deshalb den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:
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Was denkt er über separate Grabfelder resp. über einen separaten, für das ganze Kantonsgebiet zur Verfügung stehenden Friedhof für muslimische Glaubensangehörige?
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Wie sieht er die Möglichkeit, ein geeignetes Grundstück auszuscheiden, wenn sich die muslimische Glaubensgemeinde an den Kosten beteiligt?
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Wäre er bereit, mit den Gemeinden und unter Einbezug der muslimischen Glaubensgemeinschaft eine Lösung zu erarbeiten?
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