2006-300


1. Urs Hammel: Die Bilder verschimmeln - gibt es keine Kontrolle?

Offenbar hat sich in unserem Kanton eine unglaubliche Geschichte abgespielt. Bilder, die unserem Kanton gehören, sind verschimmelt und einige davon müssen offenbar sogar vernichtet werden.


Fragen:



2. Rudolf Keller: Schimmelbilder und deren Folgen

Die Öffentlichkeit wurde von der Meldung, dass beim Kanton eingelagerte Bilder verschimmelt sind, völlig überrascht. Offenbar wurden diese Bilder unsachgemäss gelagert. Es macht auch den Anschein, dass der Kanton gar keinen Überblick hat über die vorhandenen Bilder - und vielleicht auch andere Kunstschätze in Kantonsbesitz (dies lässt sich anhand der diversen Medienberichte jedenfalls vermuten). Nun wird herumgeboten, dass für die unsachgemässe Lagerung der besagten Bilder niemand zur Verantwortung gezogen werden könne. Da stellen sich grundsätzliche Fragen, auf welche ich von der Regierung Antworten möchte:


Fragen:



3. Hansruedi Wirz: Strategiebericht Übernahme Sekundarschulbauten .

Kürzlich hat die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion der Öffentlichkeit einen verwaltungsexternen Strategiebericht zur Übernahme der Sekundarschulbauten vorgestellt.


Fragen:



4. Rudolf Keller "Massenvergewaltigung im Stadttheater"

Momentan führt das Basler Stadttheater das Stück "Don Carlos" auf. Dieses Theaterstück wurde mit pornographischen Szenen durchsetzt. Leute die Kot essen, Analsex auf der Bühne, Massenvergewaltigung, Gewaltszenen, usw. - dies und noch mehr theatralisch umgesetzt, wird dem Publikum serviert. Was hier geboten wird, ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit und öffentlichen Perversität.


Da stellen sich grundsätzliche Fragen, auf welche ich von der Regierung Antworten möchte:


Fragen:



5. Ursula Jäggi: Baselland Promotion Euro 2008

Für die Realisierung und das Management der offiziellen Plattform im Kanton Basel-Landschaft wurde der Verein "Baselland Promotion Euro 2008" gegründet und im Handelsregister eingetragen. Geschäftsführer im Auftrag des Regierungsrates ist Herr Christoph Buser, Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Baselland in der Funktion als Bereichsleiter KMU-Förderung. Eine enge Verknüpfung zwischen der Wirtschaftskammer Baselland und Baselland Promotion Euro 2008 ist somit nicht von der Hand zu weisen.


Fragen:



6. Siro Imber: Lichtsignalanlagen

Mir ist aufgefallen, dass unter anderem auch in Allschwil noch zu den unmöglichsten Zeiten abends und nachts Lichtsignalanlagen auf Kantonsstrassen in Betrieb sind, während selbst in Basel mit deutlich mehr Verkehrsaufkommen und schwierigeren Verkehrsituation einige Lichtsignalanlagen bereits längst orange blinken. Die Inbetriebhaltung der Ampeln bei geringem Verkehrsaufkommen verursacht nur unnötige Umwelt- und Lärmemissionen und ist für alle Verkehrsteilnehmer und ganz speziell für Velofahrer und Fussgänger sehr lästig. Meine diesbezügliche Anfrage bei der Verwaltung hat ergeben, dass eine Änderung der Betriebszeiten dieser Lichtsignalanlagen unter anderem zwecks "einheitlicher Regelung im Kanton Basel-Landschaft" nicht vorgenommen werde. Es scheint auch, als hätten sich die BVB dagegen gewehrt, obwohl die Praxis des Orangeblinkens mit der Tramlinie 10 der BLT an der Kreuzung Schlossgasse-Baslerstrasse in Binningen nachts hervorragend funktioniert.


Fragen:



7. Isaac Reber: Solaranlagen in der Kernzone - weiteres Vorgehen

Am 21. Oktober 2006 habe ich eine Motion eingereicht mit dem Titel "Solaranlagen aufs Dach - auch in der Kernzone". Dies in erster Linie, weil ein allgemeines starkes Unbehagen über die heute geltenden Regeln vorhanden ist und ein offensichtlicher Widerspruch zwischen der Förderung erneuerbarer Energien und der entsprechenden heutigen Praxis in der Kernzone besteht.


Erfreut durfte ich wenige Tage nach Einreichen der Motion der Presse entnehmen, dass rasch gehandelt werden soll und beim Kanton bereits die Einsetzung einer Arbeitsgruppe diskutiert wird.


Fragen:



8. Ursula Jäggi: Parkplatzsituation Kantonsspital Liestal

Im Zuge der Vorbereitung der Baustelle zur H 2 wurde beim Kantonsspital ein erster Teil der Parkplätze aufgehoben. Dafür wurde Realersatz versprochen, denn das Spital kann weniger Parkplätze nicht verkraften. Viele MitarbeiterInnen haben Arbeitszeiten, die es ihnen verunmöglichen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Kommt hinzu, dass viele - nicht alle - BesucherInnen auf das Auto angewiesen sind.


Im weiteren ist aber auch vorgesehen, weitere Parkplätze auf der anderen Seite der Ergolz aufzuheben. Dies würde zu einem Parkplatz-Notstand führen.


Fragen:



9. Hanspeter Frey: Fehlender Fussgängerstreifen beim Kreisel Binningerstrasse/Fabrikstrasse in Allschwil

Anscheinend wurde bei der Planung des eingangs erwähnten Kreisel eine Fussgängerquerung östlich des Kreisels vorgesehen. Beim Bau wurden nämlich die Trottoirs abgesenkt und in der Mitte eine Insel erstellt. Die Absenkung macht Sinn, befindet sich doch hinter (in Fahrtrichtung Basel) respektive vor der Trottoirabsenkung (in Fahrtrichtung Allschwil) die Haltestellen der Buslinien 33 und 61. Was jedoch fehlt, ist der Fussgängerstreifen, um die stark befahrene Binningerstrasse sicher überqueren zu können. Die Strasse wird an dieser Stelle oft überquert, befindet sich doch in diesem Gebiet ein publikumsintensives Baucenter, ein Ärztehaus und diverse Gewerbebetriebe.


Leider konnte auf die diesbezügliche Frage im Einwohnerrat Allschwil keine Auskunft gegeben werden, da es sich um eine Angelegenheit des Kantons handle.


Fragen:



10. Thomas de Courten: Berater, Gutachter und Experten

Die Diskussion betreffend des stark wachsenden Staatsaufwandes für externe Berater, Gutachter und Experten akzentuiert sich. Laufend werden neue Fälle aus der Kantonsverwaltung bekannt, die bei Bevölkerung, Steuerzahlern und Direktbetroffenen Fragen nach dem Sinn und der Notwendigkeit dieser externen, meist kostspieligen Dienstleistungen aufwerfen.


Zum Beispiel soll bei der Motorfahrzeugkontrolle Baselland in Füllinsdorf seit mehreren Jahren eine externe Psychologin fast täglich als Beraterin arbeiten, ohne dass deren genaue Tätigkeit bekannt ist. Im Hinblick auf die absehbare Budgetdiskussion stelle ich folgende Fragen:


Fragen:



11. Urs Hammel:Mehr LKW-Kontrollen nötig

Laut verschiedenen Informationsquellen gibt es immer mehr Verstösse gegen die Vorschriften im Strassengüterverkehr. Experten fordern daher eine sofortige Intensivierung der Schwerverkehrs-Kontrollen und härtere Sanktionen.


Fragen:



12. Paul Rohrbach:. Bettenbelegung Kant. Psychiatrische Klinik

Im Jahr 2005 war diese gemäss " 2006 Gesundheit beider Basel/Statistisches Amt BL" bei 97,3 % - im Vorjahr bei 106,3 %.


Fragen:



13. Paul Rohrbach: Numerus Clausus für Kindergarten-/Primarlehrerausbildung ?

Die Schülerzahlen im Kanton sind rückläufig. Der Regierungsrat denkt deshalb über die Zusammenlegung der Schulorte nach. In diesem Zusammenhang stellen sich auch Fragen nach der Anzahl auszubildender KindergärtnerInnen bzw. der PrimarlehrerInnen:


Fragen:


Liestal, 28. November 2006


Landeskanzlei Basel-Landschaft



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