2006-304


Im November wurden mehrfache schwere Sexualverbrechen von männlichen Jugendlichen an einem 13-jährigen Mädchen in Zürich Seebach aufgedeckt. Dabei handelte es sich nicht um den ersten Fall, aus anderen Kantonen waren bereits zuvor ähnliche Vorfälle gemeldet worden. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer beträchtlich ist. Medienberichten zufolge (z.B. Facts vom 23. November 2006) ist Gewalt - auch sexueller Art - an den Schulen längst alltäglich. Politikerinnen, Journalisten sowie pädagogische oder psychologische Fachpersonen debattieren gemäss den Aussagen von Jugendlichen an den Realitäten vorbei und bewirken nichts. Es zeigt sich, dass die üblichen Massnahmen keinen Eindruck auf die Delinquenten machen und sich für die Opfer wegen Racheakten sogar noch verheerend auswirken. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schule in vielen Fällen keine Unterstützung seitens der Eltern erhält.

Das natürliche Bedürfnis der Jugendlichen, zu provozieren und sich abzugrenzen, kann Erpressung, brutale Gewalt und Vergewaltigungen nicht rechtfertigen. Ein solches Verbrechen ist für das Opfer ein nicht wieder gut zu machendes Trauma.


Der Bundesrat liess zur Sache verlauten, gefordert seien in erster Linie Städte, Kantone und Gemeinden.


Ich bitte den Regierungsrat deshalb, folgende Fragen zu beantworten:



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