2007-9
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Postulat von Rolf Richterich, FDP: Mehr Zug und Bus im Laufental!
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Autor/in:
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Rolf Richterich
, FDP (Anderegg, Frey, Fritschi, Hollinger, Jermann, Mangold, Nufer, Rüegg, Rufi, Schäfli, Schenk, Schuler, Schulte, Steiner, Thüring, Wenk, Zwick)
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Eingereicht am:
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18. Januar 2007
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Nr.:
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2007-009
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Ausgangslage
Die Erschliessung des Laufentals und des ganzen Einzugsgebiets von Laufen als Subzentrum ist ein entscheidender Faktor für die Standortgunst. Die Anbindung an das Zentrum Basel und die Integration in den Wirtschaftsraum Basel sind sowohl für die Pendler als auch die Wirtschaft im Laufental von grösster Bedeutung. Die SBB-Juralinie und die H18 sind dabei die Schlagadern für die Region Laufental-Thierstein und den Jura, der sich zunehmend stärker auf den Wirtschafts-raum Basel ausrichtet.
Die Probleme des öffentlichen Verkehrs im Laufental sind vielschichtig:
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Die Nachfrage hat in den letzten Jahren massiv zugenommen, was zu Kapazitätsprob-lemen bei Zug und Bus führt. Zusätzliches Platzangebot und Taktverdichtungen sind deshalb dringend nötig.
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Das Trasseangebot ist mehr als ausgereizt. Der Bau von Doppelspurabschnitten ist unabdingbar. Planung und Projektierung für diesen bereits im Konzept der Bahn 2000 vorgesehenen Netzausbau sind dringend zu starten.
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ICN und S3 erfahren tagtäglich insbesondere in den Spitzenstunden massive Verspä-tungen, die im Knoten Basel dazu führen, dass die Anschlüsse teilweise nicht gewähr-leistet werden können. Bei Verspätungen im Laufental pflanzen sich die Verspätungen auf die Postautos als nachgelagertes Element der Transportkette fort, was aufgrund der knappen Umlaufzeiten zu weiteren Verspätungen führt. Ein Teufelskreis.
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Die Infrastruktur der Umsteigebahnhöfe Laufen, Zwingen und Grellingen ist ungenü-gend. Platzmangel führt in Stosszeiten zu gefährlichen Situationen (Schülerverkehr). Fehlender Wetterschutz, mangelhafte Aufenthaltsqualität und ein ungenügendes Park&Rail-Angebot entsprechen nicht einem attraktiven S-Bahn-Standard.
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Die Gesamtreisezeit im kombinierten Zug-Bus-Verkehr wird teilweise durch unattrak-tive Übergangszeiten hoch gehalten.
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Anträge an den Regierungsrat
Aufgrund der oben beschrieben Ausgangslage bitte ich den Regierungsrat die folgenden Punkte zu prüfen und darüber zu berichten:
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1.
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Ausbau der Kapazität von Zug und Bus:
mehr Zugskompositionen, mehr Plätzen in Bussen, Taktverdichtungen und den Bau von Doppelspurinseln
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2.
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Ausbau der Qualität:
Einhalten des Fahrplans, Gewährleisten der Anschlüsse und ein zeitgemässes Fahrgastinformationssystem
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3.
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Komfortsteigerung:
Ausbau der Umsteigebahnhöfe Laufen, Zwingen und Grellingen sowie eine Verkürzung der Gesamtreisezeit
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Die Forderungen decken sich mit einer Petition, die Februar 2007 eingereicht wird.
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