2007-105


1. Rudolf Keller: Harrassensaufgelage - jetzt reichts!

Massenweise Betrunkenem sogar minderjährige Betrunkene, Sachbeschädigungen, Scherben en masse, wildes herumpinkeln, Leute anpöbeln, Auto-Fahren in angetrunkenem Zustand, und und und... Das Saufgelage am 1. Mai nimmt immer groteskere Züge an -ähnlich dem Saubannerzug am 1. Mai in Zürich. Immerhin kommt man nun in Zürich zur Einsicht, diesem Treiben im nächsten Jahr Einhalt geboten werden muss. Nicht so bei uns, da heisst es einfach und lapidar, dass man nichts machen könne. Ich meine, dass es jetzt reicht! Diesem verantwortungslosen gesellschafts- und jugendschädigendem Treiben muss Einhalt geboten werden. Aber dazu braucht es den Mut der Justizbehörden - hoffentlich gedeckt durch den Gesamtregierungsrat, um im nächsten Jahr dieses widerliche Treiben zu verhindern.


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2. Urs Hammel: Extremismus

Immer wieder liest man in Zeitungen von Berichten, Studien und Statistiken über den Rechtsextremismus.


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3. H.J. Ringgenberg: Sicherheit von Hallendächern

Bereits im Januar 2006 habe ich die Frage nach der Sicherheit der Hallendächer der im Besitz des Kantons befindlichen Gebäulichkeiten bei meteorologischen Extremsituationen aufgeworfen. Damals wurde vom Regierungsrat bestätigt, dass alle Dächer sicher seien und auch extremen Wind- und Schneelasten Stand halten würden.


Was ist nun davon zu halten, dass nur kurze Zeit später (ca. 3 Monate) die Aula im Gymnasium Oberwil wegen statischer Probleme geschlossen und heute vom Regierungsrat sogar der Abbruch und die Erstellung eines Neubaus (Kosten Fr. 3,2 Mio.via dringliche Ausgaben gem. § 35 FHG) beschlossen werden musste.


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4. Bea Fünfschilling: Orientierungsarbeiten 2006 in Mathematik

Nachdem die Orientierungsarbeiten 2006 im Fach Französisch schon ähnliche Fragen aufgeworfen haben, sind im Bericht in der bz vom 24. April 2007 "Wissensvergleich wird zum Politikum" die Orientierungsarbeiten in Mathematik Gegenstand der Kritik. Selbst wenn Medienberichten gegenüber Vorsicht geboten ist, bleibt das Ärgernis, dass so angelegte und in Medienberichten kommunizierte Tests das Vertrauen der Bevölkerung in die Messbarkeit der Qualität der Schule untergraben.


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5. Georges Thüring: Luxus-Tickets Euro 2008

Laut verschiedenen Pressemeldungen hat die UEFA den Regierungen der Host-Cities offenbar VIP-Tickets respektive so genannte "Hospitality Packages" angeboten - und zwar zum Preis von 2'800 Franken pro Stück.


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6. Toni Fritschi: Derivatenhandel ZKB

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist mit ihrem Derivatenhandel in die Kritik geraten. Laut Medienberichten hat sie seit November 2006 Optionen auf Akten ihres Kunden Sulzer ausgegeben und damit den russischen Oligarchen Viktor Vekselberg sowie die österreichischen Financiers Ronny Pecik und Georg Stumpf bedient. Die Optionspakete wurden "ober the counter", ohne Meldepflicht und ohne Kottierung an der Börse abgegeben. Die Grossinvestoren konnten so überraschend im April einen Anteil von 32 % am Aktienkapital von Sulzer anmelden. Auch beim feindlichen Übernahmeversuch an ihrem Kreditkunden Converium war die ZKB gemäss CASH vom 3. Mai 2007 der Strippenzieher.


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7. Urs Hintermann: Vorlage "Änderung des Gesetztes über die Verkehrsabgaben".

Am 27.5.2004 hat der Landrat die Motion 2003/312 als Postulat überwiesen. Das Postulat fordert: "Der Regierungsrat wird aufgefordert, dem Landrat eine Vorlage zur Änderung des Gesetzes über die Verkehrsabgaben unterbreiten. Dabei soll die Höhe der Abgabe hauptsächlich von der Ökoeffizienz des Fahrzeuges abhängen. Die Umlagerung soll einnahmenneutral erfolgen."


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Liestal, 8. Mai 2007


Landeskanzlei Basel-Landschaft



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