2007-162
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Postulat der SP-Fraktion: Bericht über die Rahmenbedingungen einer breiteren Abstützung des Theaters Basel, bis hin zur gemeinsamen Trägerschaft
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Autor/in:
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Christoph Rudin
, SP (Brassel)
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Eingereicht am:
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21. Juni 2007
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Nr.:
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2007-162
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Nach der erfolgreichen Volksabstimmung über die gemeinsame Trägerschaft der Universität hat sich die Regierung - wie im Regierungsprogramm angekündigt - nun vorgenommen, auch die breitere finanzielle Abstützung des Theaters Basel voranzutreiben.
An guten Ideen für eine bessere finanzielle Abstützung des Theaters fehlt es nicht, unklar ist zurzeit nur, wie sie realisiert und unter einen Hut gebracht werden sollen. Bevor der Regierungsrat einen Staatsvertrag ausarbeiten kann, sind einige Fragen durch Fachleute zu klären.
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1
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Offenbar setzt die Regierung stark auf die stärkere Unterstützung des Theaters durch die
Gemeinden,
was allerdings an der Gemeindeautonomie scheitern kann. Zur Sprache kommt immer wieder die Einbindung der
angrenzenzenden Kantone und des Auslands
. Wie geht die Regierung (allenfalls mit anderen Regierungen und dem Theater) nun konkret vor, um die Gemeinden im Baselbiet, die angrenzenden Kantone und die Gemeinden in Süddeutschland besser am Theater zu beteiligen? Gibt es schon Zusicherungen?
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2
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In Basel-Stadt wird mitunter die Forderung erhoben, auch
private Geldgeber
(auch als Träger?) einzubinden. Wie können private Mäzene und Sponsoren über längere Zeit verpflichtet werden, das Theater zu unterstützen? Was sind die Bedingungen? Wie hoch sind die Beiträge? Was hat das Theater selbst schon unternommen, mit welchem Erfolg?
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3
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Eine allfällige gemeinsame Trägerschaft hätte auch eine
Neufassung des Kulturvertrags
zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft zur Folge. Wie wären die Auswirkungen auf alle anderen nach diesem Vertrag berücksichtigen Subventionsempfängerinnen?
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4
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Der Kanton Baselland unterstützt auch
Veranstalter im Baselbiet, regionale Festivals und kulturelle Projekte
. Hätte ein grösseres finanzielles Engagement gegenüber dem Theater finanzielle Auswirkungen auf diese Veranstalter?
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5
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Wie beurteilt der Regierungsrat den Einfluss des Theaters (und eines vielfältigen Kulturlebens) auf den
Wirtschaftsstandort
der Region (im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsregionen) zu bemessen? Gibt es bereits wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Frage, allenfalls mit welchen Resultaten? Ist die Regierung allenfalls bereit, eine entsprechende Studie in Auftrag zu geben und dem Landrat vorzulegen?
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6
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Wie sollen beim Beitrag des Kantons Baselland die
Standortvorteile
berücksichtigt werden?
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7
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Wie ist der
zeitliche Horizont
für eine gemeinsame Trägerschaft des Theaters Basel, gibt es Vor- oder Zwischenstufen?
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Ein Bericht, der insbesondere diese Fragen klärt, gibt nicht nur dem Theater Basel eine Perspektive, sondern dient auch als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen. Deshalb wird ein analoger Vorstoss im Grossen Rat Basel-Stadt eingereicht.
Die Unterzeichneten bitten den Regierungsrat, zusammen mit dem Regierungsrat Basel-Stadt einen Bericht über die Vorteile, Möglichkeiten, Rahmenbedingungen, finanziellen Folgen einer breiteren Abstützung des Theaters Basel bis hin zur gemeinsamen Trägerschaft ausarbeiten zu lassen und dem Landrat vorzulegen.
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