2007-165
Parlamentarischer Vorstoss |
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Titel:
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Postulat von Jürg Wiedemann, Grüne: Steuerrabatt bei Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes
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Autor/in:
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Jürg Wiedemann
, Grüne (Birkhäuser, Frommherz, Göschke, Joset, Maag, Marbet, Martin, Reber, Rüegg, Schoch, Svoboda)
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Eingereicht am:
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21. Juni 2007
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Nr.:
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2007-165
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Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren für die Wirtschaft sehr stark an Bedeutung gewonnen. Viele Pensionskassen, aber auch spezialisierte Anlagefonds haben entsprechende Anforderungen in ihre Anlagekriterien aufgenommen.
Unter nachhaltigem Wirtschaften wird dabei der verantwortungsvolle Umgang mit den beschränkten Ressourcen der Welt verstanden. Dabei wird Nachhaltigkeit umfassend verstanden und beinhaltet unter anderem neben ökologischen Aspekten auch das gesellschaftliche Engagement einer Firma oder die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. .
Um Transparenz bezüglich nachhaltigem Wirtschaften zu erhalten, erstellen fortschrittliche Unternehmen heute einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser Bericht dokumentiert das nachhaltige Handeln des Unternehmens.
Die Einführung eines Nachhaltigkeitsberichtes führt mittelfristig in den entsprechenden Unternehmen zu einer Anpassung des Verhaltens bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Stufen. Es stärkt zudem die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem Kapitalmarkt. In der Schweiz erstellen zum Beispiel Novartis, die UBS, Nestle, aber auch die Basellandschaftliche Kantonalbank schon seit mehreren Jahren einen Nachhaltigkeitsbericht.
Mittels eines steuerlichen Anreizes soll die weitere Verbreitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung gefördert werden. Der Regierungsrat wird deshalb gebeten, die Einführung einer Reduktion des Ertragssteuersatzes von 12.0 auf 11.5% für Unternehmen zu prüfen, welche einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Die Details (Standards usw.) regelt der Regierungsrat auf Verordnungsstufe.
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