2008-23

Mit meinem Postulat «Förderung des regionalen Theaterschaffens» [ 2007-068 ]habe ich am 22. März 2007 den Regierungsrat unmissverständlich aufgefordert, dass er den Landrat nicht nur rechtzeitig, sondern frühzeitig in einen allfälligen Projektierungs- und Entscheidungsprozess im Zusammenhang mit der Schaffung einer gemeinsamen Trägerschaft für das heutige Theater Basel einbezieht.

Der Medienberichterstattung über die letzte Theatersaison und die damit zusammenhängenden unbefriedigenden Zahlen sowohl hinsichtlich Jahresrechnung als auch Auslastung entnehme ich, dass die beiden Erziehungsdirektionen und die Theaterleitung offensichtlich bereits intensiv an der Schaffung einer gemeinsamen Trägerschaft für das Theater arbeiten würden.


Ich bitte den Regierungsrat um dringliche Beantwortung folgender Fragen:




Begründung für die Dringlichkeit


Rückblickend auf den Universitätsvertrag, wo der Landrat und seine Kommissionen viel zu spät involviert wurden, geht es darum, dass ein solch unglücklicher Ablauf inskünftig vermieden wird und die Volksvertretung frühzeitig in derart wichtige Prozesse einbezogen wird. Nachdem die aufgeworfenen Fragen sofort beantwortet werden können und zweifellos nicht noch langer Abklärungen bedürfen, erscheint die «Dringliche Interpellation» als angemessenes Mittel, um raschestmöglich Klarheit zu schaffen.



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