Vorlage an den Landrat


1. Marianne Hollinger: Mittagstisch für Sekundarschüler

Mit Motion 2007-059 hat die Regierung den Auftrag erhalten, möglichst schnell die Einführung des Mittagstisches für Sekundarschüler umzusetzen. Bekanntlich ist der Kanton seit Inkrafttreten des neuen Bildungsgesetzes im Jahr 2003 dazu verpflichtet. Die Standortgemeinde der Sekundarschulen sind zumeist in der Lage und auch bereit in der Umsetzung mitzuhelfen, der Kanton muss die Finanzierung sichern. Allerdings müsste der Kanton nun umgehend aktiv werden, die Zeit drängt bereits wieder sehr. Der Mittagstisch für Sekundarschüler erträgt nun nach 5 langen Jahren Bedenkzeit keinen Aufschub mehr, die Geduld der Bevölkerung gegenüber der Regierung ist erschöpft.


Fragen:


2. Hans-Jürgen Ringgenberg: Pädophiler Lehrer unterrichtet weiter

Der Tagespresse war zu entnehmen, dass ein pädophiler Sekundarlehrer wegen des Amtsgeheimnisses im Baselbiet unbehelligt weiter unterrichten und auch im Verein weiter tätig sein darf, da die Aburteilung noch vor dem Inkrafttreten (1.2.08) der revidierten kantonalen Strafprozessordnung erfolgte.


In diesem unsäglichen Zusammenhang stellen sich folgende Fragen:


Fragen:


3. Thomas de Courten: Undurchsichtiges Finanzgebaren in der BKSD - zum Dritten

Im Rahmen der Interpellation 2006-105 (Undurchsichtiges Finanzgebaren in der BKSD - zum Zweiten) hat der Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion die Auszahlung von CHF 260'000 ohne genügende gesetzliche Grundlagen an den Verein "Wohngruppen Baselland" als Fehler deklariert, an dem es nichts zu beschönigen gäbe.


Gleichzeitig hat er versprochen, den ganzen Vorgang durch die Regierung noch einmal zu prüfen und dem Landrat in einer separaten Vorlage ausführlich darzulegen, mit welcher die besagte Summe dann formell durch das Parlament abgeschrieben werden soll.


Bis heute ist dem Fragesteller kein Fortschritt in der Angelegenheit bekannt.


Fragen:


4. Georges Thüring: Theater beider Basel?

Der Dringlichkeit meiner Interpellation, welche ich am 24. Januar 2008 unter dem eingangs rubrizierten Titel eingereicht habe, stimmte zwar eine Mehrheit des Rates zu, doch das erforderliche Zweidrittelmehr wurde leider nicht erreicht. Nachdem es die Regierung leider bis heute nicht geschafft hat, die in dieser Interpellation gestellten drei Fragen zu beantworten, nutze ich die heutige Fragestunde, um der Regierung diese Gelegenheit einzuräumen, zumal ich nach wie vor der Meinung bin, dass diese Fragen sofort beantwortet werden können und es wichtig ist, dass in diesem Kontext raschmöglichst Klarheit geschaffen wird.


Ich bitte den Regierungsrat um Beantwortung folgender


Fragen:


5. Elisabeth Augstburger: Gratis Trinkwasser für alle an der EURO 08

Während der EURO 08 können in der Schweiz bereits sommerliche Temperaturen herrschen. Die Folge davon ist vermehrter Flüssigkeitsbedarf des Körpers. Deshalb schlägt die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL) vor, während der Austragung der EURO 08 an Plätzen mit grossem Publikumsaufmarsch gratis Trinkwasser, zum Beispiel über Hydranten, zur Verfügung zu stellen.


Fragen:


6. Georges Thüring:Offene Fragen rund um das 9. Stadion

Nach offensichtlich längerem Hin und Her und nach kurzfristiger Terminverschiebung fand am 6. März der Spatenstich zum Bau des so genannten 9. Stadions in Bubendorf im Zusammenhang mit der Euro 08 statt. In 92 Tagen soll dieses "grösste je in der Schweiz errichtete temporäre Stadion für Fussballfans" stehen. Offenbar im letzten Moment konnten dazu die geeigneten Partner an Bord geholt werden.


So erfreulich für regionale Fussballfans dieses Projekt auch sein mag, stellen sich doch einige zentrale Fragen, die auch mit dem Spatenstich nicht beantwortet sind respektive anlässlich der dortigen Medienorientierung - offensichtlich bewusst - nicht beantwortet wurden.


Ich bitte deshalb den Regierungsrat, nachdem dieser Mitglied ist des "Vereins Baselland Promotion 2008" um Beantwortung der folgenden


Fragen:


7. Hannes Schweizer; Liegenschaftsunterhalt: Zuwenig Anreize bei Energiesparmassnahmen

Die Steuerverwaltung des Kantons setzt in einem Merkblatt (letzte Aufdatierung vom . - - 1. Januar 2007 steuerliche Abzugsmöglichkeiten beim Liegenschaftsunterhalt, zum Energiesparen, zum Umweltschutz oder zur Denkmalpflege fest.


Dabei fällt auf, dass die Abzugsquote bei Energiesparmassnahmen in den ersten fünf Jahren nach Anschaffung der Liegenschaft nur 50% beträgt. Dies gilt für Arbeiten wie Wärmedämmung, Fassadenisolationsarbeiten, Kellerisolationen, Ersatz von Ölheizungen durch alternative Heizsysteme (Wärmepumpe, Holz, Solar, ... ), etc. etc. Dies erstaunt umsomehr, weil beispielweise der Ersatz eines Öltanks oder eines bestehenden Ölbrenners jederzeit voll abzugsfähig ist. Nach Auskunft der kantonalen Steuerverwaltung werden diese Abzugskriterien aufgrund der Bundesetzgebung festgelegt.


Fragen :


8. Regula Mueschberger: Geplanter Schrottplatzprojekt im Birsfelder Hafen

Im Birsfelder Hafen ist ein Schrottplatz projektiert. Ein Schrottplatz ist äusserst lärmintensiv und beeinträchtigt die Lebensqualität der Birsfelder Bevölkerung genauso wie jene der Einwohnerinnen und Einwohner auf der andern Seite des Rheins in Grenzach-Wyhlen. Zum Lärm kommen aber noch mögliche Gefahren bei einem Brand. Das Gefahrenpotential hängt vom gelagerten Schrott selbst ab, stammt aber auch von den umliegenden Minderalöl-Tanks. Diese können in einem Brandfall explodieren und bedeuten dann nicht nur eine Gefahr für das Hafenareal, sondern auch für die Wohngebiete.


Fragen:


9. Karl Willimann: Messe Schweiz konkurrenziert ortsansässiges Gewerbe

Im Rahmen der Debatte zu den Baselbieter Finanzierungsbeiträgen an das Messezentrum Basel 2012 wurde die Verzinsung eines 20 Millionen-a-fonds- perdu-Beitrages mit dem Argument abgelehnt, dass eine solche Zusatzbelastung (auch zu Vorzugszinskonditionen, wie sie beispielsweise unser Kanton geniesst) für die Messe Schweiz (Basel) AG wirtschaftlich nicht verkraftbar sei, weil sie solchermassen das Eigenkapital reduziere. Nun wurde bekannt, dass sich die Messe Schweiz (Basel) AG mit Sponsoringbeiträgen im sechsstelligen Bereich an EURO-08 Aktivitäten (Fan-Zonen, Fan-Boulevard) von Baselland und Basel-Stadt zu profilieren versucht.


Fragen:

Landeskanzlei Basel-Landschaft



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