Protokoll der Landratssitzung vom 10. Dezember 2009
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Verabschiedung von Kaspar Birkhäuser
Landratspräsident
Hanspeter Frey
(FDP) berichtet, Kaspar Birkhäuser sei seit dem 1. Juli 2003 im Landrat gewesen. Seit Beginn war er Mitglied der Justiz- und Sicherheitskommission und übte das Amt des Vizepräsidenten aus. Nun verlegt er seinen Binninger Wohnsitz etwa einen Kilometer nach Norden - er zieht also in den Kanton Basel-Stadt. Vielleicht sieht man ihn einmal als Grossrat des Kantons Basel-Stadt wieder. Gesamthaft reichte Kaspar Birkhäuser zehn persönliche Vorstösse ein, welche in der Regel umwelt- und gesellschaftspolitische Anliegen beinhalteten. Im Rat nahm Kaspar Birkhäuser zu diesen Fragen auch immer klar Stellung. Er sagte nur dann etwas, wenn wirklich Bedarf dazu war; beteiligte sich aber trotzdem immer aktiv an der Arbeit. Der Landratspräsident dankt Kaspar Birkhäuser recht herzlich für seinen Einsatz für den Kanton Baselland und für das Gemeinwesen, wünscht ihm alles Gute am neuen Wohnort im neunen Kanton, viel Glück und vor allem gute Gesundheit - Danke Kaspar für deinen Einsatz.
[Grosser, herzlicher Applaus]
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Verabschiedung von Daniel Wenk
Weiter verabschiedet Landratspräsident
Hanspeter Frey
(FDP) seinen Fraktionskollegen Daniel Wenk, der am 20. Juni 2002 anstelle von Heidi Tschopp in den Landrat nachrückte. Daniel Wenk war seit Beginn Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Mit seiner ruhigen Art, seinem Wissen und seinem Talent, Prozessabläufe richtig und zum genauen Zeitpunkt hinterfragen zu können, war er in dieser Kommission bestimmt ein unterstützendes Mitglied und leistete er einen wichtigen Beitrag. Er leitete auch eine Subkommission. Im Weiteren war Dani Wenk Mitglied der Spezialkommission Parlament und Verwaltung. Auch dort gaben seine Voten den anderen Kommissionsmitgliedern immer wieder zum Überdenken Anstoss. Persönliche Vorstösse reichte er relativ wenige ein, diese standen im Zeichen von Holz und Wald, was mit seinem Beruf zusammenhängt. Da Dani Wenk im «Sieben-Rhythmus» lebt, ist er vielleicht in sieben Jahren wieder im Landratssaal anzutreffen. Der Landratspräsident dankt Dani Wenk für seinen Einsatz für das Baselbiet, für die Natur und für das Gemeinwesen recht herzlich und wünscht ihm für seine neue Arbeit viel Erfolg sowie viel Glück und alles Gute für die kommenden Aufgaben und vor allem gute Gesundheit - Dankeschön Dani.
[Langer und herzlicher Applaus]
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Verabschiedung von Dieter Schenk
Landratspräsident
Hanspeter Frey
(FDP) berichtet, Dieter Schenk habe dem Landrat mitgeteilt, dass er sich nach vierzehneinhalb-jähriger Tätigkeit aus dem Landrat verabschieden wolle. Der Landratspräsident berichtet, diese Verabschiedung falle ihm nicht ganz leicht, immerhin ist Dieter Schenk seit dem 1. Juli 1995, seit dem letzten Jahrhundert also, Landratsmitglied. Mit seiner ruhigen Art und seinen sachlichen und wohlüberlegten Voten brachte Dieter Schenk meist alles auf den Punkt. Seine grosse geleistete Arbeit schlug sich auch in der Kommissionsarbeit nieder. Er startete in der damaligen Erziehungs- und Kulturkommission, war Mitglied der BPK und bis heute Mitglied der Finanzkommission und hatte Einsitz in diversen Spezialkommissionen. Gesamthaft war Dieter Schenk in etwa dreizehn Kommissionen tätig. Dieter Schenks Hauptkommission war jedoch die Geschäftsprüfungskommission, die er während sechs Jahren von 1. Juli 2001 bis am 30. Juni 2007 präsidierte; keine leichte Aufgabe, hat die GPK doch Prüfungs- und Steuerungsaufgaben inne und muss auch manchmal die Verwaltung oder die Regierung tadeln. Dank seiner sachlichen und kompetenten Art löste Dieter Schenk diese Aufgabe brillant. Mit persönlichen Vorstössen war er zurückhaltend und reichte in dieser langen Zeitspanne deren acht ein, den Bereich Planungsfragen im Grossraum Liestal betreffend. Mit Dieter Schenk verlässt ein sogenanntes Schwergewicht den Landrat, eine Person, die im Landrat immer gerne gehört und akzeptiert wurde. Der Landratspräsident dankt Dieter Schenk recht herzlich für seinen Einsatz für den Kanton, für das Gemeinwesen, die Stadt Liestal und die Allgemeinheit. Er wünscht ihm gute Besserung für sein Bein, alles Gute, viel Glück und viele tolle Stunden in der neu gewonnenen Freizeit, vor allem aber auch gute Gesundheit - Dankeschön Dieter.
[grosser, herzlicher Applaus]
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Verabschiedung von Paul Rohrbach
Im Weiteren berichtet Landratspräsident
Hanspeter Frey
(FDP), auch Paul Rohrbach habe am 1. Juli 1995 den Landratssaal erstmals betreten und sei somit seit vierzehneinhalb Jahren Landratsmitglied. Es ist nicht einfach, einen so langjährigen Landratskollegen zu verabschieden. Auch Paul Rohrbach startete als Mitglied in der Geschäftsprüfungskommission und war während der letzten sechs Jahre Mitglied der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission. Insgesamt war er Mitglied in sechs Kommissionen; er erbrachte dort grosse und starke Leistungen. Mit seiner ruhigen und sachlichen Art verstand er es, Aufmerksamkeit zu erreichen und sich mit seinen Voten einzubringen. Seine sieben eingereichten persönlichen Vorstösse drehten sich um Verbesserungen im gesellschaftlichen Bereich, er setzte sich vor allem für Schwächere ein. Mit Paul Rohrbach verlässt ein weiteres Schwergewicht den Landrat. Die Reihen der «Alten mit vielen Dienstjahren» lichten sich langsam und man kommt dazu, sich selbst auch langsam Gedanken zu machen. Der Landratspräsident dankt Paul Rohrbach herzlich für seinen Einsatz, für alles was er getan hat, für den Kanton und die Gesellschaft sowie in seinem Job. Er wünscht ihm alles Gute, viel Glück und Erfolg und vor allem gute Gesundheit.
[Langer und herzlicher Applaus]
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Verabschiedung von Christine Mangold
Zuletzt verabschiedet Landratspräsident
Hanspeter Frey
(FDP) Christine Mangold. Sie ist seit dem 1. Juli 1999 im Landrat. Sie war seit Beginn Mitglied der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission. In dieser langen Zeitspanne entwickelte und positionierte sich Christine Mangold zur Bildungspolitikerin schlechthin. Ihre Voten fanden im Landrat immer Gehör. In vielen Fällen gelang es ihr, Mehrheiten zu schaffen. Auch in der Personalkommission arbeitete sie tatkräftig mit und präsidierte diese vom 1. Juli 2001 bis am 16. Oktober 2008. Seit der Einführung im Jahr 2006 gehörte Christine Mangold auch der Interparlamentarischen Kommission der Fachhochschule Nordwestschweiz an. Sie reichte 15 persönliche Vorstösse ein; wenn man diese sichtet, wird das volle Engagement für das Bildungswesen und für die Kultur dieses Kantons sichtbar. Nebst all dem führte Christine Mangold während drei Jahren von 2006 bis 2008 die FDP-Fraktion an. Hanspeter Frey meint, die Fraktion habe ihr das Leben aber nicht so schwer gemacht. Christine Mangold führte die Fraktion ganz toll und brachte ihr Wissen und ihre Kompetenz ein - und man hat eine gute Zeit erlebt. Es verabschiedet sich nun eine tolle Politikerin und ein toller Mensch aus dem Landrat: Christine, danke vielmals für alles, was du für uns getan hast, für den Kanton und die Allgemeinheit. Du wirst bestimmt eine tolle Grossmutter sein
[Schmunzeln]
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Der Landratspräsident wünscht ihr viel Glück, alles Gute und schöne Stunden mit dem Grosskind sowie viel Erfolg im weiteren politischen Leben als Gemeindepräsidentin von Gelterkinden und vor allem gute Gesundheit.
[grosser, herzlicher Applaus]
Für das Protokoll:
Miriam Schaub, Landeskanzlei
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Jahresabschlusskonzert
Es folgt ein Konzert des Trios «Hohes C» der Musikschule Allschwil. Das von Simone Guthauser geleitete Trio mit Sara Canic (Flöte), Marionna Cathomas (Violine) und Linus Cathomas (Klavier) spielt:
- Jacques Ibert: Deux Interludes
Andante espressivo
Allegro
- César Cui, aus: Fünf Stücke op. 9
Badinage
Nocturne
Scherzino
[Grosser Applaus]
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Landratspräsident Hanspeter Frey (FDP) spricht dem Trio «Hohes C» seinen herzlichen Dank aus für die schöne musikalische Umrahmung zum Abschluss des Landratsjahres. Im Weiteren dankt der Simone Guthauser sowie dem Leiter der Musikschule Allschwil, Hans-Peter Erzer.
Für das Protokoll:
Miriam Schaub, Landeskanzlei
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Landratspräsident Hanspeter Frey (FDP) dankt allen Landratsmitgliedern und den Mitarbeitenden der Landeskanzlei. Er wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und für dieses alles Gute, gute Gesundheit und viel Spass. Er freut sich, alle am 14. Januar 2010 wieder im Landratssaal begrüssen zu dürfen. Er verweist auf die anschliessend stattfindende Ratskonferenz. Der Landratspräsident lädt alle Anwesenden zum Weihnachtsapéro ein und schliesst die Sitzung um 17.00 Uhr.
Für das Protokoll:
Miriam Schaub, Landeskanzlei
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Die nächste Landratssitzung findet statt am 14. Januar 2009
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