Protokoll der Landratssitzung vom 13. Januar 2011
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2009-368 vom 9. Dezember 2009 Postulat von Jürg Wiedemann, Grüne Fraktion: Ist die Ausbildung der Primarlehrkräfte zu theoretisch? - Beschluss des Landrats vom 13. Januar 2011: < überwiesen und abgeschrieben > |
Wie Landratspräsidentin Beatrice Fuchs (SP) mitteilt, möchte der Regierungsrat das Postulat entgegennehmen und gleichzeitig abschreiben. Sie fragt, ob jemand dagegen sei.
> Begründung des Regierungsrats
Jürg Wiedemann (Grüne) stellt fest, die Regierung wolle das Postulat zwar entgegennehmen und gleichzeitig abschreiben, schreibe aber in ihrer Begründung, dass das Ganze eigentlich noch gar nicht geprüft werden könne. Er erkennt darin einen Widerspruch. Seiner Meinung nach sollte die Regierung sich entweder auf den Standpunkt stellen, sie könne den Vorstoss nicht prüfen und deshalb gar nicht entgegennehmen, oder aber den Vorstoss entgegennehmen. In letzterem Fall müsste irgendwann einmal ein Bericht folgen, und der Vorstoss könnte dann abgeschrieben werden.
Die Frage, ob die Ausbildung der Primarlehrkräfte adäquat sei, ist angesichts der bevorstehenden Reformen eine sehr legitime und sehr wichtige. Für die Umsetzung des Postulates hat die Regierung zwei Jahre Zeit. Wenn es sinnvoll erscheint, dieses erst im nächsten Jahr zu prüfen, dann könnte die Regierung die Prüfung um ein Jahr zurückstellen.
Er bittet, das Postulat nicht abzuschreiben.
Regierungsrat Urs Wüthrich (SP) erklärt, es gebe aus seiner Sicht drei Überlegungen, weshalb es - auch im Interesse eines effizienten Ratsbetriebes - zweckmässig erscheint, den Vorstoss abzuschreiben:
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1.
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Mit dem vorläufigen Hinweis, dass die praktische Ausbildung sogar etwas verbessert wurde, kann aufgezeigt werden, dass keine Sofortmassnahmen nötig sind.
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2.
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Die Lehrgänge der Pädagogischen Hochschule im Rahmen der FHNW haben von den Anerkennungsgremien Bestnoten erhalten und gelten schweizweit als Vorbilder.
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3.
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Es braucht - dies ist ganz wesentlich - kein Bericht bestellt zu werden, denn im Rahmen der Interparlamentarischen Kommission zur FHNW besteht regelmässig Gelegenheit zur Berichterstattung - dort kann die Berichterstattung eingefordert und auch geleistet werden. Die Überlegung war es, keine parallele Berichterstattung zu entwickeln; vielmehr soll im Rahmen und unter Nutzung dieses formellen Gefässes die Qualität sichergestellt werden.
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Keine weiteren Wortbegehren.
://: Das Postulat 2009/368 wird mit 57:8 Stimmen bei 5 Enthaltungen überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. [ Namenliste ]
Für das Protokoll:
Barbara Imwinkelried, Landeskanzlei
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