Protokoll der Landratssitzung vom 14./15. Dezember 2016

Felix Keller (CVP) verlangt die Diskussion.

://: Dem Antrag wird stattgegeben.

Felix Keller (CVP) bedankt sich für die aufschlussreiche Beantwortung, die zeigt, dass sich CHF 500'000 Franken pro Jahr einsparen lässt, wenn der Strombezug am freien Markt erfolgt. Man konnte lesen, dass es 41 Verbrauchsstätten mit über 100 Megawatt gibt. Hier stellt sich die Frage, wie viele davon an den Markt gehen? Und wie gross wäre das Gesamtpotential der 41 Verbrauchsstätten?

Regierungsrätin Sabine Pegoraro (FDP) antwortet, dass die Strombeschaffung am Markt für die 24 stromintensivsten Verbrauchsstätten erfolgt ist. Also für jene, die pro Jahr über 150 Megawattstunden Strom verbrauchen. Vor drei Jahren hat der Regierungsrat nach einer Risikoabwägung entschieden, mit allen Liegenschaften in der Grundversorgung zu bleiben, weil nicht absehbar war, wie sich die Differenz zwischen Grundversorgungstarif und dem Marktpreis entwickeln wird. Die ausgehandelte mehrjährige Vertragslaufzeit in der Grundversorgung erachtet der Regierungsrat als eine Chance, die Marktentwicklung weiter zu beobachten.

Die Überführung der letzten 17 mit der Grundversorgung verbleibenden marktgerechten Verbrauchsstätten würde mit dem zugrunde liegenden Preismodell nochmals Einsparungen von rund CHF 35'000 pro Jahr bringen.

://: Damit ist die Interpellation 2016/265 erledigt.

 

Für das Protokoll:
Markus Kocher, Landeskanzlei