Protokoll der Landratssitzung vom 21. März 2013

Nr. 1141

Landratspräsident Jürg Degen (SP) teilt mit, dass eine schriftliche Antwort vorliege, und erkundigt sich bei der Interpellantin, ob sie damit einverstanden sei, eine kurze Erklärung abgeben wolle oder die Diskussion verlange.


Pia Fankhauser (SP) will eine kurze Erklärung abgeben. Sie dankt für die prompte Beantwortung der Interpellation. Das ist völlig ungewohnt. Normalerweise muss rund drei Jahre auf eine Antwort gewartet werden.


Die Daten sind sehr interessant. Dass das jetzt endlich vorwärts geht, ist erfreulich, auch wenn erst 2015 die ersten Ergebnisse, Poolingzahlen vorliegen werden. Nicht ganz nachvollziehbar ist, wenn unter Punkt 3 gesagt wird, es habe keine Auswirkungen auf die Sozialhilfe, weil diese den Wohnungsmarkt, die Preise dieser Wohnungen kennen würde. Dann wäre es logischerweise am einfachsten, diese zu fragen. Auf der einen Seite fehlen die Zahlen für die Region, weil sie nicht erfasst werden. Andererseits wissen die Leute vor Ort offenbar trotzdem, wie viel diese Wohnung kosten. Darin liegt ein kleiner Widerspruch.


Es ist aber erfreulich, dass sich etwas in diesem Bereich tut. Der Kanton Basel-Landschaft ist einer der wenigen Kantone, der nicht genau weiss, wie viel diese Mietwohnungen effektiv kosten. Für die Bezüger von Sozialhilfe ist es aber ein ständiges Thema. Sie müssen belegen können, dass sie wirklich keine Wohnung zu diesem Preis finden, den die Sozialhilfe einfach so aus dem Ärmel schüttelt.


Landratspräsident Jürg Degen (SP) bemerkt, das sei eine relativ lange kurze Erklärung gewesen.


://: Somit ist die Interpellation erledigt.


Für das Protokoll:
Valentin Misteli, Landeskanzlei



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