Protokoll der Landratssitzung vom 24. Juni 2010
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Dem Präsidenten der SP-Fraktion, Daniel Münger (SP), ist es eine grosse Ehre, Bea Fuchs für das Landratspräsidium vorzuschlagen. Die SP freut sich sehr und ist stolz darauf, mit Bea Fuchs eine Frau mit grosser politischer Erfahrung für dieses Amt stellen zu können. Beatrice Fuchs ist seit 1999 Mitglied des Landrates und hat in verschiedensten Kommissionen Einsitz genommen. Sie war neben ihrer landrätlichen Tätigkeit u.a. Stiftungsrätin des Tagesheim Allschwil wie auch Mitglied des Einwohnerrates und des Gemeinderates Allschwil. Daneben durfte sie den Oberrheinrat präsidieren und ist heute dessen Vizepräsidentin. Durch diese wie auch weitere politischeTätigkeiten ist Bea Fuchs geradezu prädestiniert für das Amt der Landratspräsidentin.
[Austeilung der Wahlzettel]
Nach der Auszählung der Wahlzettel durch das Wahlbüro kann Landratspräsident Hanspeter Frey (FDP) folgendes Resultat bekannt geben:
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Zahl der Stimmberechtigten:
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90
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Zahl der eingelegten Wahlzettel:
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86
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Zahl der leeren Wahlzettel:
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9
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Zahl der ungültigen Wahlzettel:
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0
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Zahl der gültigen Stimmen:
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77
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Absolutes Mehr:
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39
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://: Gewählt ist mit 73 Stimmen : Beatrice Fuchs (SP)
Andere: 4
[Applaus]
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Gemeindepräsident Anton Lauber aus Allschwil gratuliert Bea Fuchs ganz herzlich zur Wahl als Landratspräsidentin und wünscht ihr im neuen Amt alles Gute. Als Vorgeschmack auf das gemeinsame Fest in Allschwil, zu dem alle herzlich eingeladen sind, spielt nun das Akkordeon-Ensemble der Musikschule Allschwil unter der Leitung von Roger Gisler ein kleines Ständchen.
[Nach dem Ständchen grosser Applaus]
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Beatrice Fuchs (SP) bedankt sich herzlich bei den jungen Musikantinnen und Musikanten sowie ihrem Leiter und zeigt sich sehr erfreut, dass auch heute noch so viele Kinder Akkordeon spielen lernen.
- Antrittsrede Beatrice Fuchs
«Diese Wahl ist für mich nicht selbstverständlich. Ich habe in meiner politischen Arbeit schon einige Ämter übernehmen dürfen. Aber den Landrat in Zukunft präsidieren zu dürfen, ist mir eine ganz grosse Ehre. Und dass ich das Baselbiet an vielen Gelegenheiten repräsentieren darf, ist mir zudem eine grosse Freude. Diese Herausforderung nehme ich mit Begeisterung an und werde alles daran setzen, die ehrenvolle Arbeit mit viel Engagement und immer im Interesse unseres Kantons zu erfüllen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bedanke mich bei Euch für die heutige Wahl von ganzem Herzen. Ein besonderer Dank geht an meine Fraktion, die mich einstimmig nominiert hat - auch das ist nicht selbstverständlich. «Was, schon wieder Allschwil?», habe ich im letzten Jahr gehört [Heiterkeit]. Die Zusammenarbeit mit Hanspeter Frey hat immer sehr gut geklappt, und das sicher auch, weil wir uns politisch schon so lange kennen und auch gut verstehen. Wir sassen gemeinsam im Allschwiler Einwohnerrat, beide auf derselben Saalseite, von Hanspeter aus gesehen sicher auf der rechten Seite, aus meiner Warte natürlich auf der linken Seite. Politikerin und Politiker in der Schweiz sein zu dürfen, beinhaltet auch das Privileg, über Zeit zu verfügen - ein bekanntlich nicht unendliches, wertvolles Gut. Wir verfügen über Zeit, die wir uns für unsere politische Arbeit nehmen können und manchmal vielleicht auch nehmen müssen. Nicht zuletzt aber wird uns diese Zeit auch von unseren Angehörigen, Freunden und Arbeitgebern geschenkt. Schaue ich hinauf zur Zuschauertribüne, so gibt es dort einige Menschen, denen ich persönlich ganz herzlich dafür danken möchte.
Bedanken möchte ich mich auch beim Gemeinderat Allschwil für die Organisation des für heute Abend vorgesehenen tollen Festes, zu welchem alle herzlich eingeladen sind.
Nach der Sommerpause werden wir uns hier wieder - zum letzten Jahr der Legislatur - treffen und uns einer nie endenwollenden Traktandenliste annehmen. Für diese Aufgabe bin ich gerne während eines Jahres Vorsitzende des Baselbieter Landrates, und ich hoffe, dass wir das kommende Amtsjahr mit Lust und einer Prise Humor, aber immer auch mit gegenseitigem Respekt gemeinsam angehen werden.
Besten Dank, und bis bald in Schwellheim!»
[Applaus]
Für das Protokoll:
Brigitta Laube, Landeskanzlei
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