Protokoll der Landratssitzung vom 25. April 2013

Nr. 1201

Begrüssung, Mitteilungen


Landratspräsident Jürg Degen (SP) begrüsst die Anwesenden, auf der Tribüne speziell die 5. Klasse der Primarschule Duggingen mit ihrer Lehrerin Jolanda Feldmann, denen er einen spannenden Aufenthalt im Landratssaal wünscht.


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- Regierungsratswahl vom 21. April 2013


Am vergangenen Wochenende hat die Baselbieter Bevölkerung Landrat Thomas Weber zum neuen Regierungsrat gewählt. Der Landratspräsident gratuliert Thomas Weber herzlich zur Wahl und hofft, dass er seine ganze Kraft zum Wohle des Kantons wird einsetzen können. [Beifall]


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- Rücktritt


Der Landratspräsident verliest ein Rücktrittsschreiben per 30. Juni 2013 mit folgendem Wortlaut:


«Sehr geehrter Herr Landratspräsident
Sehr geehrter Herr Landschreiber


Nach 25 Jahren in Gemeinde-, Berufs- und Kantonspolitik habe ich mich entschlossen, per Mitte Amtsperiode aus dem Landrat auszutreten. Alle erwähnten Sparten der Politik waren auf ihre eigene Art fordernd und haben mein Leben ungemein bereichert und geprägt. Nun ist es an der Zeit, Termine abzubauen und die neue Freiheit vermehrt für zurückgestellte Wissensgebiete und die inzwischen erweiterte Familie einzusetzen. Darauf freue ich mich sehr. Das Interesse an der Politik wird mich weiter begleiten, doch das Herzblut ist vergossen. So ist es also an der Zeit, einer neuen, motivierten Kraft Platz zu machen.


Ich bedanke mich bei allen, denen ich während meiner Landratszeit begegnet bin, für den stets respektvollen Umgang, vor allem aber den Mitgliedern der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission, die meine oft pointierte Art zu ertragen hatten. Meine junge Fraktion hat mich mein Alter nicht spüren lassen und mich zu jugendlichen Taten wie Pferderitten und rasanten Velofahrten verleitet. Ich werde euch vermissen.


Ich wünsche dem Landrat, basierend auf einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Regierungsrat, die Umsetzung vieler guter Ideen zum Wohle unseres Kantons.


Bea Fünfschilling»


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- FC Landrat


Der Landratspräsident gibt eine Mitteilungen des FC Landrat zur Kenntnis:


Der Match gegen die Firma Roche vom letzten Freitag wurde leider wegen des starken Regens abgesagt und wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt; das Datum steht noch nicht fest.


Der nächste Match ist am nächsten Dienstag, 30. April 2013 um 17:00 Uhr am Gymnasium Liestal gegen eine Auswahl des Gymnasiums, das sein 50-Jahr-Jubiläum feiert.


Heute ist Anmeldeschluss für den Match gegen das jurassische Parlament am 15. Mai in Courtemaîche mit anschliessendem Grillabend in der alten Prieuré von Grandgourt. Es sind bis jetzt erst vier Spieler angemeldet; es braucht also noch etwa zehn mehr. Vielleicht ist die Zurückhaltung darauf zurückzuführen, dass an jenem Abend in Amsterdam der Final der Europa League ist. Aber für den Fall, dass dort der FCB mitspielt, sorgen der Parlamentsdienst und Hans Furer, der Gastgeber in der Prieuré, dafür, dass alle zusammen - die Jurassier und die Baselbieter - den Match live anschauen können. Auch als FCB-Fan kann man sich also für den Match in der Ajoie anmelden, und zwar am besten gerade heute.


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- Gratulation


Der Landratspräsident gratuliert Landrätin Pia Fankhauser, die diesen Monat, am 13. April, einen runden Geburtstag feierte. [Beifall]


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- Entschuldigungen


Vormittag: Bürgi Marc, Grossenbacher Stephan, Hasler Gerhard, Pfaff Thomas, Rüegg Martin und Wenger Paul; RR Pegoraro Sabine
Nachmittag: Botti Claudio, Bürgi Marc, Grossenbacher Stephan, Hasler Gerhard, Pfaff Thomas, Richterich Rolf und Rüegg Martin


Für das Protokoll:
Jörg Bertsch, Landeskanzlei


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Nr. 1202


Zur Traktandenliste


Landratspräsident Jürg Degen (SP) fragt an, ob Änderungswünsche vorhanden sind. Dies ist nicht der Fall.


://: Es wird gemäss der versandten Traktandenliste verfahren.


Für das Protokoll:
Jörg Bertsch, Landeskanzlei


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Der Landratspräsident trägt ein Gedicht in Baselbieter Mundart von Emil Schreiber, Arisdorf, vor. Es ist ein Gedicht, das Jürg Degen oft von seinem Vater vorgelesen bekam und das er sehr mag.


Dräck


's Noochbers Chnächt, der Bänz - Gott hett ihn selig -
er hätt öbbis anders sölle geh.
Är isch nit gsy, wie die meischte Buure.
Är hett alls mit bsund're Auge gseh.
I chönnt allerhand vo ihm verzelle.
Jedes Tierli hett er pfläggt und g'schützt.
Er hett gsait: Gott heb gar nüt erschaffe,
wo nit däm und sälbem öbbis nützt.


Ei Uusspruch vom Bänz, dä isch mir blibe.
Är hett gacheret. - I lauf derzue.
Boodelos ischs gsi, 's het zümpftig dräcket,
und i rüef: «Bänz, hesch du dräckigi Schueh!»
«Dräck!? - Das isch kei Dräck, du junge Schnuufer!
Stroossedräck und Stubedräck, das gitts,
aber was bim Ach're an de Schuehne
hange blybt, das isch kei Dräck, potz Blitz! -
's isch es Stück vo euser Mueter Ärde,
vo n ere Mueter, wo vo früeh bis spot
schafft, ass d'Möntsche chönne sy und wärde...
in der Ärde, nit im Dräck, wachst 's Brot.»


Für das Protokoll:
Jörg Bertsch, Landeskanzlei



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