Protokoll der Landratssitzung vom 26. Januar 2017
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2016-264 vom 8. September 2016
Interpellation von Thomas Bühler, SP: Beschulung von Kindern mit starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen an der Volksschule - Schriftliche Antwort des Regierungsrates vom 20. Dezember 2016 - Beschluss des Landrates vom 26. Januar 2017: < erledigt > |
Thomas Bühler (SP) gibt eine kurze Erklärung ab. Der Interpellant dankt der Regierung für die Beantwortung. Es ist festzustellen, dass die Integration von Schülerinnen und Schülern mit gesundheitlichen Problemen, mit Beeinträchtigung des Lernens etc. Alltag sind. Damit muss man in den Schulen umgehen, was schon seit vielen Jahren – und im Baselbiet auch nicht schlecht – gemacht wird. Es gibt verschiedene Bereiche von Integrationen, wo es diesbezüglich bereits ein grosses Knowhow gibt, auf Stufe Kanton aber auch in den Schulen. Es gibt entsprechende Regelungen und Richtlinien etc. Man sieht sich aber an den Schulen durchaus mit neuen Phänomenen konfrontiert, wobei es wichtig wäre, wenn man vom Kanton entsprechenden Support erhalten würde.
In den letzten Jahren wurden vermehrt chronische Erkrankungen bei Kindern festgestellt, die in diesem Ausmass vorher nicht zu beobachten waren. Man muss damit rechnen, dass dies in Zukunft ein gewichtigeres Thema an den Schulen werden wird. Dabei wäre es wichtig, wenn die Schulen des Kantons nicht auf sich alleine gestellt wären und sich damit auseinander setzen müssen, sondern wenn eine Koordinations- oder Informationsstelle mit entsprechendem Knowhow vom Kanton zur Verfügung gestellt würde. Der Interpellant ist froh, dass seit Herbst ein derartiges Angebot aufgegleist wird. Es ist zu hoffen, dass dies auch entsprechend publiziert wird, damit bekannt wird, dass Schulen, die mit den genannten Problemen konfrontiert sind, sich an diese Stelle wenden können.
Eine Kleinigkeit zu Antwort 4: Es ist dem Sprecher klar, dass sich dies nicht ganz locker in der neuen Vorlage Integrative Schulung regeln lässt. Die Unterstützung der Schulen in solchen Fällen braucht aber nun mal ebenfalls Ressourcen, und es ist nicht ganz klar, wie damit umzugehen ist. Es gibt dazu keine Richtlinien oder Empfehlungen, welche Ressourcen man dafür erhält...
Landratspräsident Philipp Schoch (Grüne) weist Thomas Bühler darauf hin, dass die Redezeit für keine kurze Erklärung überschritten ist.
Thomas Bühler (SP) denkt, dass die Botschaft angekommen ist und bedankt sich für die Aufmerksamkeit.
Landratspräsident Philipp Schoch (Grüne) rät, in umstrittenen Fällen eine Diskussion zu beantragen, um der Regierung zumindest die Chance zu geben, allfällige Fragen zu beantworten. Ansonsten sieht es so aus, als würde sie sich gar nicht interessieren. Wenn jedoch nur eine Erklärung beantragt wurde, hat sie – oder jemand anders – gar keine Wahl und muss schweigen.
://: Damit ist die Interpellation 2016/264 erledigt.
Für das Protokoll:
Markus Kocher, Landeskanzlei