Protokoll der Landratssitzung vom 28. Oktober 2010

Nr. 2180

Philipp Schoch (Grüne) als Präsident der Umweltschutz- und Energiekommission erklärt, laut der regierungsrätlichen Vorlage werde für das Thema Energiesparen an den Baselbieter sehr viel getan. Dafür gebührt den Schulen, den Lehrkräften und den Schüler(inne)n herzlicher Dank. Es ist ein wichtiges Thema. Im vom Landrat überwiesenen Postulat von Christoph Frommherz geht es darum, die Schulen an den Energiesparmassnahmen zu beteiligen, sprich: das eingesparte Geld zurückfliessen zu lassen - beispielsweise in die Klassenkassen. Dieses Modell besteht im Baselbiet noch nicht. Aber es gibt das Projekt «sChOOLhouse Company» auf Bundesebene. Es könnte auch an Baselbieter Schulen gerne umgesetzt werden (dies ein Hinweis für Lehrer/innen, die allenfalls die Debatte im Internet verfolgen). Drittmittel dafür wären sicher zu finden.


Es gibt aber auch von Kantonsseite her noch viel mehr Möglichkeiten. Bekanntlich werden die Sekundarschulbauten nächstens alle vom Kanton übernommen. Dabei darf man bestimmt Energiesparmassnahmen baulicher Art erwarten. Der Kanton muss in diese Bauten investieren, und es wäre wünschenswert, dies gleich mit effektiven Projekten, mit Schulklassen zusammen, zu verknüpfen. Auch in diesem Rahmen könnte das «sChOOLhouse-Company»-Projekt zur Anwendung kommen.


Die UEK beantragt dem Landrat einstimmig, das Postulat abzuschreiben.


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- Eintretensdebatte


Christoph Frommherz (Grüne) dankt der Verwaltung für die umfassende und gute Beantwortung seines Postulats. Es wird im Bereich der Schulen schon sehr viel für das Thema Energiesparen getan: Es fliesst in den Unterricht ein, die Hauswarte leben es teilweise vorbildlich vor, und auf Teamstufe wurden schon einige gute Projekte umgesetzt.


In der Sekundarstufe I sind Programme vorhanden, die man einkaufen könnte, etwa ein Energieerlebnistag oder das vom Kommissionspräsidenten bereits erwähnte Projekt «sChOOLhouse Company». Der Vorlage ist zu entnehmen, dass die Verwaltung bisher nur dadurch gehindert worden ist, mehr zu tun, dass die Schulbauten bisher schlicht nicht in seinem Besitz waren. Das wird sich aufs Schuljahr 2011/2012 ändern.


Formal ist das Postulat beantwortet; inhaltlich ist man auf gutem Weg. Deshalb ist die Abschreibung in Ordnung. Aber es wird rechtzeitig auf die Übernahme der Sekundarschulbauten hin eine Motion eingereicht werden, die die gleichen Forderungen aufstellt, damit der Kanton dann in diese Richtung weiter vorwärts machen kann.


Elisabeth Augstburger (EVP) gibt bekannt, auch die CVP/EVP-Fraktion sei für Abschreibung. Es ist begeisternd, was alles an den Schulen getan wird, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie etwa dem Ökozentrum Langenbruck oder mit Energie Schweiz. Weiter so!


Thomas Bühler (SP) bemerkt, viele Ratskolleg(inn)en seien zur Zeit offenbar daran, wieder Energie zu tanken - und deshalb nicht im Landratssaal... [Heiterkeit]


Auch in der SP-Fraktion ist es unbestritten, dass das Postulat abgeschrieben werden kann. Danke für den Bericht und die darin aufgezeigten Möglichkeiten, wie die Schulen aktiv werden können!


://: Eintreten ist unbestritten.


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- Abschreibungsbeschluss


://: Das Postulat 2007/145 wird einstimmig abgeschrieben. [ Namenliste ]


Für das Protokoll:
Alex Klee-Bölckow, Landeskanzlei



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