Protokoll der Landratssitzung vom 28. September 2017
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2017-213 vom 1. Juni 2017
Interpellation von Georges Thüring, SVP Fraktion: Nach welchen Kriterien vergibt die KESB Leimental Mandate? - Schriftliche Antwort des Regierungsrates vom 22. August 2017 - Beschluss des Landrates vom 28. September 2017: < erledigt > |
Georges Thüring (SVP) beantragt Diskussion.
://: Dem Antrag wird stattgegeben.
Georges Thüring (SVP) bedankt sich bei der Regierung für die ausführliche Beantwortung seiner Interpellation. In der Theorie klingt alles sehr gut, der Redner bezweifelt aber, ob das in allen Einzelfällen auch wirklich so funktioniert. Bekanntlich ist die KESB häufig in den Schlagzeilen, leider in der Regel nicht positiv. Bei den Mandatierungen von Teilungsbeiständen gibt es markante Unterschiede: Im Leimental sind von 2014 bis heute 36 Mandate vergeben worden, in der KESB Liestal musste in der gleichen Periode kein Teilungsbeistand ernannt werden. Die Begründung der Regierung ist ein wenig schwammig: Schliesslich gibt es doch auch im Einzugsgebiet der KESB Liestal wohlhabende Bürgerinnen und Bürger und somit auch entsprechende Erbgänge. Ist es wirklich ausgeschlossen, dass in Liestal und im Leimental unterschiedliche Beurteilungen stattfinden? Oder werden im Leimental nicht doch rascher Teilungsbeistände ernannt?
://: Damit ist die Interpellation 2017/213 erledigt.
Für das Protokoll:
Valentin Chiquet, Staatsarchiv