Protokoll der Landratssitzung vom 29. März 2012
| |
|
50
2011-306 vom 3. November 2011 Interpellation von Jürg Wiedemann, Grüne Fraktion: Provisorischer Forschungsantrag - Schriftliche Antwort des Regierungsrats vom 31. Januar 2012 - Beschluss des Landrats vom 29. März 2012: < erledigt > |
://: Diskussion wird bewilligt.
Jürg Wiedemann (Grüne) hat den Eindruck gewonnen, dass das Forschungsprojekt dazu benutzt werden könnte, ein mehrstufiges Trinkwasseraufbereitungsverfahren zu vermeiden und bei einem einstufigen Aktivkohlefilter bleiben zu können. Die «Basler Zeitung» hat dazu berichtet.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass diese Studie gemacht wird, sofern sie nicht einfach dazu benutzt wird zu erklären, weshalb man noch lange nichts machen müsse, dass also, solange die Resultate noch nicht bekannt sind, einfach auf eine mehrstufige Anlage verzichtet wird. Die Studie darf auch nicht als Teil einer Imagekampagne gesehen werden, um die Bevölkerung glauben zu machen, dass das Trinkwasser sauber sei. Handelt es sich aber um eine echte, wissenschaftliche Studie mit dem Ziel herauszufinden, welche Substanzen sich im Wasser finden lassen, ist nichts dagegen einzuwenden.
Ein bisschen stutzig macht einen die Auskunft, der Regierungsrat habe noch gar keine Unterlagen zum Projektkonzept «Wasserversorgung Basel-Landschaft 21», wenn man zugleich hört, der Regierungsrat habe interveniert und die Studie könne nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Wenn das stimmt, heisst es, dass der Regierungsrat ja eigentlich über die Studie Bescheid wissen müsste. Es besteht ein gewisser Widerspruch innerhalb dieser Interpellationsbeantwortung.
Regierungsrätin Sabine Pegoraro (FDP) ist überfragt. Sie wird sich erkundigen und dem Interpellanten direkt Auskunft geben.
://: Somit ist die Interpellation 2011/306 erledigt.
Für das Protokoll:
Alex Klee-Bölckow, Landeskanzlei
Back to Top