Protokoll der Landratssitzung vom 31. August 2017

Sara Fritz (EVP) beantragt die Diskussion.

://: Dem Antrag wird stattgegeben.

Sara Fritz (EVP) dankt vorerst der Regierung für die Beantwortung der Fragen. Nach ihrer Meinung ist die Situation im Moment doch ziemlich unbefriedigend. Der Entscheid der nationalen Parlamente – die bislang obligatorischen Prüfungen gänzlich abzuschaffen resp. nicht mehr für obligatorisch zu erklären – ist nicht nachvollziehbar. Gerade in dieser Woche konnte den Medien entnommen werden, dass Experten (insbesondere von Tierheimen) solche Kurse fordern, weil sie stets damit konfrontiert sind, dass ihnen Tiere abgegeben werden, weil die Halter mit ihren Hunden aufgrund mangelnder Schulung nicht umgehen können. Das sollte eigentlich nicht passieren.

Die Interpellantin hat zudem im heute besprochenen GPK-Bericht zu den Schwerpunkten des letzten Jahres gelesen, dass im Kanton Baselland insbesondere Hundedaten nur in Papierform abgelegt sind. Dies aufgrund mangelnder personeller Ressourcen. Deshalb fehlt die Möglichkeit einer elektronischen Datenaufbereitung. Die GPK empfiehlt deshalb auch die Durchführung einer Wirkungskontrolle und zu erheben und statisch festzuhalten, wie viele Hundebisse oder Hundehalter es in diesem Kanton gibt. Dieser Anfang wäre nötig.

Die Interpellantin sieht weiterhin Handlungsbedarf gegeben und ist froh um die Auslegeordnung, die sie mit der Antwort erhalten hat. Sie überlegt sich die Einreichung eines weiteren Vorstosses.

://: Damit ist die Interpellation 2017/132 erledigt.

 

Für das Protokoll:
Markus Kocher, Landeskanzlei